Münsterplatz seit Weihnachtsmarkt wie umgepflügt: SPD mahnt Befestigung an

Vom Rasen ist kaum was übrig: Vom Weihnachtsmarkt und der Wirtschaftsschau ist der Münsterplatz arg mitgenommen. Foto:  Weiss

Northeim. Der Münsterplatz sieht nach Weihnachtsmarkt und Wirtschaftsschau aus, wie ein durchgepflügter Acker. Die SPD im Rat möchte, dass in Sachen Befestigung endlich etwas passiert.

Die SPD-Stadtratsfraktion mahnt einen baldigen Beginn der Befestigung des Northeimer Münsterplatzes an. Die noch aus dem Jahr 2014 im Haushalt zur Verfügung stehenden 75 000 Euro für die Instandhaltung der Fußgängerzone sollten dafür verwendet werden, fordern die Sozialdemokraten. Der Zustand des Münsterplatzes nach der Wirtschaftsschau mache den Handlungsdruck deutlich, heißt es in einer Pressemitteilung

Sie kritisieren, dass sich der Bauausschuss bisher noch nicht mit der Thematik beschäftigen konnte, weil die Verwaltung notwendige Daten noch nicht vorgelegt habe.

Verwundert äußert sich die SPD-Ratsfraktion, dass nach Ansicht der Verwaltung im SPD-Antrag von Ende Januar konkrete Vorschläge zur Oberflächensanierung fehlten.

Göttinger Pflasterung 

Vorbild Göttingen: Die gleiche Pflasterung, die in der Fußgängerzone (Weender Straße) der Uni-Stadt verlegt worden ist, kann sich die SPD auch für die Northeimer City vorstellen. Das Bild zeigt die Pflasterarbeiten in Göttingen im Spätsommer 2012. Archivfoto:  Göbel

Die SPD betont, dass sie die neue Pflasterung in der Göttinger Innenstadt als Beispiel genannt habe, um die Trennung zwischen Mittel- und Seitenflächen bestmöglich aufzuheben: „Mit einer Pflasterung dieser Art würde eine erhebliche Verbesserung der Begehbarkeit und auch der Befahrbarkeit durch Rollstuhlfahrer erreicht werden können.“

In ihrem Antrag baten die Sozialdemokraten nach eigenen Worten um Auskunft, ob eine solche Pflasterung möglich erscheint - eine Antwort der Verwaltung liege noch nicht vor. Die Sozialdemokraten seien auch für andere Oberflächenvarianten offen.

Fahrzeugverkehr in der City 

Einer kurzfristigen probeweisen Öffnung der Fußgängerzone für Fahrzeugverkehr steht die SPD-Ratsfraktion nach eigenen Worten weiterhin offen gegenüber. So könnte die Verkehrsführung über den Markt und Breite Straße. Ost sowie über die Wieterstraße gehen, aber auch die Öffnung für den Verkehr am Münster über die Kurze Straße bis zum Zwinger sei eine Möglichkeit.

Sauberkeit soll Thema sein 

Außerdem mahnen die Sozialdemokraten einen Dialog mit den Hauseigentümern und Geschäftsinhabern der Innenstadt an. Diese sollten insbesondere dafür sensibilisiert werden, auf Sauberkeit zu achten. „Neben der baulichen Instandsetzung ist es darüber hinaus notwendig, ein Konzept für die künftige Angebots-Ausgestaltung in der Innenstadt zu erstellen“, fordert die SPD weiter. „Insbesondere das Stadtmarketing ist hier gefordert, um zukunftsweisende Entscheidungen herbeiführen zu können.“

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