Stellungnahme zu Vorwürfen aus dem Sommer

Nach anonymen Vorwürfen sagt Northeims Bürgermeisterkandidat: „Jetzt erst recht“

Northeim. Northeims Bürgermeisterkandidat Jörg Dodenhöft hat ausführlich Stellung zu den Vorwürfen bezogen, die in einem anonymen Brief geäußert wurden. Auch die Vorwürfe vom Sommer 2017 kommentiert er.

Dort ging es um sein angebliches rechtsradikales Gedankengut. Jörg Dodenhöft nimmt am Dienstag gegenüber der HNA wie folgt Stellung: „Bereits im Sommer 2017 wurde gegen meine Person der ebenfalls anonyme Vorwurf erhoben, ich würde mit Nazis zusammenarbeiten. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen haben eindeutig das Gegenteil bewiesen. Es zeigt, wie verleumderisch bestimmte Personen vorgehen. Wer mich kennt, weiß: Ich bin kein Nazi – ganz im Gegenteil: Nazistisches Gedankengut hat bei mir keine Chance“.

Oberstaatsanwalt Frank-Michael Laue hatte damals in einer Pressemitteilung berichtet, dass der anonyme Brief mit den Beschuldigungen gegen Dodenhöft im August 2017 an den im September zurückgetretenen Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser sowie die Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der FDP im Northeimer Stadtrat, Hans Harer und Irnfried Rabe, adressiert war.

Besorgte Bürgerin

Und: Den Brief will angeblich eine „besorgte Bürgerin“ aus Northeim verfasst haben. Aufgegeben wurde das anonyme Schreiben damals in Hannover. Deutliche Worte findet Jörg Dodenhöft am Dienstag in seiner Stellungnahme für die Absender der anonymen Schreiben auch beim Thema Kandidatur für die Bürgermeisterwahl am 25. Februar: „Hier wird ein Stil erkennbar, der der politischen Kultur unserer Stadt schwersten Schaden zufügt. Menschen werden offensichtlich willkürlich aus dem Hinterhalt angegriffen, die Öffentlichkeit mit haltlosen Vorwürfen getäuscht und die Persönlichkeit ganz offensichtlich unangenehmer Gegner diskreditiert“.

Daran können und werden nach seiner Auffassung die Northeimer und Northeimerinnen aber kein Interesse haben: „Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Northeim und ihrer Ortschaften wollen am 25. Februar eine Entscheidung über den richtigen Weg zum Wohl unserer Stadt treffen. Dafür stehe ich jetzt erst recht ganz entschieden zur Verfügung. Feige Denunzianten hindern mich nicht, das Richtige zu tun.“

Strafantrag gestellt

Dodenhöft kündigte an, dass er erneut Strafantrag wegen übler Nachrede, Verleumdung sowie übler Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens stellen werde. (kat)

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