"Die CDU will mir nur schaden"

Nach Kritik der CDU: Northeims Bürgermeister wehrt sich

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Hans-Erich Tannhäuser

Northeim. Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser hat noch einmal zu den von der CDU erhobenen Vorwürfen gegen ihn Stellung. Er habe den Verdacht, den Christdemokraten gehe es nur darum, ihm das Leben als Bürgermeister schwer zu machen.

„Ein Indiz dafür ist auch, dass diese Attacke gegen das Amt des Bürgermeisters in meinem Urlaub erfolgt", schrieb er aus seinem Urlaub in einer E-Mail an die HNA-Redaktion.

Die Vorwürfe hätten ihn doch sehr überrascht, da alle von der CDU als nicht bearbeitet kritisierte Vorgänge, entweder in der Bearbeitung seien oder erst nach der Besetzung der offenen Stellen bearbeitet werden könnten. „Dies ist allen Parteien bekannt und wird seit Monaten auch öffentlich diskutiert“, betonte Tannhäuser.

Solange die Stellen des Stadtbaurates, der Abteilungsleiter in den Bereichen Stadtplanung und Tiefbau und eine Tiefbauingenieurstelle nicht besetzt sind, können gewisse Aufträge aus der Politik nicht abgearbeitet werden.

„Taktisches Manöver“

„Ich bin erschüttert, dass angeblich ein Mitarbeiter meiner Verwaltung so einen Eindruck haben soll“, schreibt Tannhäuser außerdem zu den anonymen Vorwürfen, er sei durch lautes und in der Wortwahl unangemessenen Verhaltens gegenüber Mitarbeitern für schlechtes Betriebsklima im Rathaus verantwortlich. „Ich denke aber, es ist ein weiteres taktisches Manöver von der CDU, um mich und meine Person zu diskreditieren.“

Zu solchen Vorwürfen könne er nur Stellung nehmen, wenn ihm die betroffenen Mitarbeiter bekannt seien, heißt es in seiner E-mail abschließend.

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