Nach Wiederaufbau: Höckelheimer Halle geht im Oktober in Betrieb

Endspurt: Zurzeit laufen sowohl am Erweiterungsbau der Grundschule (vorn) als auch an der neuen Mehrzweckhalle in Höckelheim (hinten, links) die Arbeiten an der Außenfassade. Fotos: Gödecke

Höckelheim. Der Wiederaufbau der im Mai 2014 abgebrannten Höckelheimer Mehrzweckhalle soll spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein. Das teilte Ortsbürgermeister Ludwig Binnewies in der jüngsten Sitzung des Ortsrates mit.

Der Erweiterungsbau der Grundschule soll sogar bereits zum Ende der Sommerferien nutzbar sein, so dass der Betrieb der Ganztagsschule mit dem neuen Schuljahr beginnen kann.

Alle Arbeiten, so Binnewies weiter, lägen voll im Zeitplan. Im Mehrzweckbereich seien die Installationsarbeiten weit fortgeschritten. Putz- und Estricharbeiten würden folgen. Zurzeit werde die Außenfassade erstellt.

Nach der Schlussabnahme würden neben der schulischen auch alle anderen Nutzungen voraussichtlich schrittweise ab November wieder möglich sein, soweit die dafür notwendigen Außenarbeiten abgeschlossen sind.

Der Ortsbürgermeister und der Ortsbeauftragte werden laut Binnewies die nutzenden Vereine und Gruppen demnächst zur Aufstellung eines Nutzungs- und Belegungsplans einladen.

Derzeit laufe die Beschaffung der Sportgeräte und der Bestuhlung sowohl für die Mensa, die ebenfalls mit gebaut wird, als auch für die Mehrzweckhalle.

Der Bau der Parkplätze und der Außenanlagen soll nach Gebäudefertigstellung erfolgen. Je nach Witterung sollen spätestens zu Beginn 2017 alle Anlagen einschließlich Schulhof und Grünflächen zur Verfügung stehen, so der Ortsbürgermeister.

Einstimmig empfahl der Höckelheimer Ortsrat die Änderung des Bebauungsplans „Friedhofsgelände“ in der Ortschaft. Damit soll auf zwei Grundstücken die Bebauung in zweiter Reihe mit Einfamilienhäusern ermöglicht werden. Die Erschließung der Grundstücke sei vom Hackeberg aus vorgesehen. Um die Bebaubarkeit der beiden Grundstücke hatte es zuvor einen Streit zwischen dem Ortsrat und der Stadtverwaltung gegeben, der nun beigelegt ist.

Ebenso einstimmig beschloss der Ortsrat den Entwurf einer Satzung für Ortsteiljugendpfleger. Sie soll bald auch als Grundlage für den Betrieb des Jugendraums in der neuen Mehrzweckhalle dienen.

Bargeschenke des Ortsrats in Höhe von je 625 Euro zum 125-jährigen Bestehen sollen laut Ortsratsvotum der Schützenverein und der Junggesellenverein erhalten.

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