Neue Kostenschätzung

Neubau der Sporthalle am Schuhwall soll 11,2 Mio. Euro kosten

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Die Sporthalle am Schuhwall in Northeim

Northeim. Der Neubau einer Sporthalle am Schuhwall, der die Anforderungen für die in der dritten Liga spielenden Northeimer Handballer erfüllt, wird auf Kosten von 11,2 Millionen Euro geschätzt.

Das geht auf eine Kostenschätzung zurück, die die Architektengruppe Zingel (Hildesheim) im Auftrag der Kreis-Sparkasse Northeim erarbeitet hat. Bislang war als grober Kostenrahmen sechs Millionen Euro genannt worden.

Nach einer Beschlussvorlage der Northeimer Stadtverwaltung, die am 15. März im Rat behandelt werden soll, ist geplant, dass die Halle von den Northeimer Stadtwerken (SWN) finanziert und später auch betrieben wird. Die SWN sollen die Halle dann stundenweise an Nutzer vermieten, also den Northeimer Handballclub (NHC) und die Oberschule Northeim.

Der Landkreis Northeim soll sich mit einer Einmalzahlung an den Baukosten beteiligen. Die bemisst sich an den Kosten für eine neue Sporthalle, die er als Ersatz für die marode Schuhwallhalle bauen müsste, die von der Oberschule für den Schulsport genutzt wird. Im Doppelhaushalt 2018/19 des Landkreises sind drei Millionen Euro Investitionszuschuss dafür eingeplant.

Die Beschlussvorlage sieht vor, dass der Rat einen Grundsatzbeschluss über einen Hallenneubau fassen soll, der folgendem Konzept entspricht:
  • Der Neubau soll neben der alten Halle auf der Fläche des abgerissenen Realschul-Gebäudes entstehen.
  • Die Halle soll die Maße 27 mal 45 Meter haben und für den Schulsport dreifach geteilt werden können. Auch ein Gymnastikraum ist geplant.
  • Die Halle soll 750 Zuschauer fassen.

Beim Kostenrahmen, der auf Grundlage der Anforderungen des NHC entstanden sei, betonen die Planer, dass es sich um eine grobe Schätzung handelt. Gegebenenfalls können weitere Kosten hinzukommen – so durch schwierige Gründungsbedingungen oder Kontaminationen des Baugrunds. 

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