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1,1 Millionen Euro für neue Busse und Haltestellen im Kreis Northeim

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Von: Axel Gödecke

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Die Bus-Haltestelle an der Gardekürassierstraße in Northeim.
Bushaltestelle sollen modernisiert werden. Die Haltestelle an der Gardekürassierstraße in Northeim (Bild) ist allerdings schon gut ausgestattet. © Jelinek, Hubert

Für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kreis Northeim stellt das Land Niedersachsen eine Förderung in Höhe von fast 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Northeim - Das teilten die beiden Landtagsabgeordneten der SPD aus dem Kreis Northeim, Sebastian Penno (Northeim) und Rene Kopka (Einbeck), mit. Mit dem Geld, das der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) erhält, sollen unter anderem eine höhere Taktung des Linienbetriebs, moderne Fahrzeuge und neue Haltestellen im Landkreis Northeim gefördert werden.

Von den 1,1 Millionen Euro übernimmt das Land 726 000 Euro, der Rest kommt vom Bund. Für die Nutzer des ÖPNV sei das eine gute Nachricht, betonen die beiden Abgeordneten. Mit der Förderung für den ZVSN könnten in diesem Jahr 16 Bushaltestellen in Hardegsen, Hollenstedt, Kalefeld, Northeim, Trögen, Einbeck und Harriehausen grunderneuert beziehungsweise neu gebaut werden.

Außerdem erhalte die Ilmebahn GmbH eine Förderung für die Beschaffung eines Busses mit Diesel-Mildhybrid-Technik), um den Nahverkehr noch attraktiver zu machen.

Auch im den Nachbarlandkreis Göttingen und in die Stadt Göttingen fließen aus dem Programm Zuschüsse, und zwar 2,2 Millionen Euro. Laut Mitteilung der Grünen Landtagsabgeordneten Pippa Schneider (Duderstadt) sind davon 1,4 Millionen Euro für den Ausbau von Haltestellen und 775 000 Euro für den Kauf von sieben neuen Bussen im Stadtverkehr gedacht.

Im Haltestellenprogramm sind die Erneuerung von 16 Stopps in Göttingen sowie von je acht Haltestellen in den Bereichen Adelebsen, Rosdorf, Münden, Eisdorf-Badenhausen, Dorste, Lerbach, Hattorf und Herzberg sowie Rhumspringe und Klein Lengden geplant.

Insgesamt fördere das Land in diesem Jahr über 1000 Nahverkehrsprojekte mit 79 Millionen Euro. Parallel dazu befinden sich die Vorbereitungen für das Deutschlandticket auf der Zielgeraden. Für 49 Euro pro Monat sollen alle Busse und Nahverkehrszüge in Deutschland genutzt werden können. (Axel Gödecke)

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