Sanierungsausschuss

Neue Grenzen für die Northeimer Stadtsanierung

+
Losentscheid: Aus den 30 Bürgern, die sich um eine Mitarbeit beworben hatten, zog die Ausschussvorsitzende Hildegard Pawel unter den Augen von Stadtbaurat Lars Bredemeier die künftigen Mitglieder des Sanierungsbeirates. Projektleiter Christian Gebehenne (links) führte das Protokoll.

Northeim. Der Zuschnitt des Fördergebietes bei der Stadtsanierung der Northeimer Innenstadt muss noch einmal überarbeitet werden.

Das teilte Christian Gebehenne, der städtische Projektleiter der Stadtsanierung, in der Sitzung des städtischen Sanierungsausschusses am Donnerstagabend mit.

Der Grund: Das Amt für regionale Landesentwicklung (Braunschweig), das für die Abwicklung des Städtebauförderungsprogramms zuständig ist, hat bemängelt, dass im nördlichen Bereich der Hagenstraße, im westlichen Bereich der Hagenstraße sowie im südlichen Bereich der Holzhäuserstraße keine stadtbildprägenden Gebäude stehen. Diese Straßen liegen jeweils am Rand des Fördergebietes.

Stadtbaurat Lars Bredemeier kündigte an, dass dafür andere, bisher nicht berücksichtigte Bereiche der Innenstadt im Zuge der Neufassung der Grenzen dem Fördergebiet zugeschlagen werden könnten, beispielsweise der nördliche Bereich der Mühlenstraße.

Nur Eigentümer von Häusern im Fördergebiet haben Chancen auf Fördergeld. Die übrigen Eigentümer im Sanierungsgebiet, das die gesamte Innenstadt innerhalb des Walls umfasst, können bei Sanierungen nur einen erhöhten Steuervorteil nutzen.

Per Los wurden ferner durch die Ausschussvorsitzende Hildegard Pawel die Mitglieder des Sanierungsbeirates gezogen. Dieser tritt erstmals am Montag, 25. Juni, 19 Uhr im Bürgersaal zusammen. Am Dienstag, 26. Juni, ab 19 Uhr stellt sich dann der Sanierungsträger in einer öffentlichen Sitzung vor. Dann, so Bredemeier, gebe es auch erstmals die Möglichkeit, nach konkreten Fördermöglichkeiten zu fragen.

Die Mitglieder des Sanierungsbeirats für die Northeimer Innenstadt

Über den Sanierungsbeirat sollen die Interessen der Eigentümer, des Innenstadthandels sowie der Bevölkerung vertreten werden. Dem Sanierungsbeirat gehören an: 

Eigentümer: Lutz Steinbach, Karin Junge, Werner Lühning, Bernd Hahne, Wolfgang Pehle und Ulf Ohlmer. 

Anwohner: Kristian-Georg Diederichs, Jens Roland Finkbeiner und Lena Finkbeiner. 

Einzelhandel: Doris Ohlmer. Dienstleistung: Angelika Brennecke. Kirche: Christian Steigertahl. 

Schüler: Hagen Bittermann. 

Kunden: Ulrike Günther, Kathrin Plikat, Klaus Röglin, Horst Junge, Tobias Niemetz, Ralf Magnus Barghorn, Armin Koch. 

Diese Zusammensetzung entspricht nicht den ursprünglichen Planungen. Vorgesehen war, dass je drei Anwohner, Eigentümer, Einzelhändler und Dienstleister, je zwei sonstige Gewerbetreibende, Kunden, und Schüler sowie je ein Vertreter der Kirchen und von sozialen Einrichtungen den Sanierungsbeirat bilden sollen. 

Weil sich aber für einige Kategorien nicht genügend Bewerber gemeldet hatten, wurden die Plätze in dem Gremium durch Losentscheid gezogene Bewerber aus anderen Kategorien aufgefüllt. Insgesamt hatten sich 30 Northeimer Bürger um die die Mitarbeit im Beirat beworben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.