Neue Jugendwehr nimmt Dienst auf

Prüfung bestanden: Kreisbrandmeister Bernd Kühle überreichte Markus Weise die Gründungsurkunde und begrüßte die Jugendlichen in der Feuerwehrfamilie. Zu sehen sind auch Führungskräfte der Feuerwehr und Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser.

Hammenstedt. Mit Bravour stellte hat sich die neue Jugendfeuerwehr aus Hammenstedt Kreisbrandmeister Bernd Kühle vor.

„Das habt ihr wirklich klasse gemacht“, lobte Kühle die unter den Augen zahlreicher Zuschauer gezeigte Übung. „Die Jugendwehr ist super aufgestellt und toll motiviert. Spannende Aufgaben und ganz viel Ausbildung erwarten die Jugendlichen, so Kühle. Neben einer Urkunde überreichte er 250 Euro vom Landkreis und 100 Euro vom Kreisfeuerwehrverband.

Die Zahl der Jugendfeuerwehren im Landkreis liegt durch die Neugründung bei 68. Die Zahl der Jugendlichen stagniert bei rund 850, wodurch der Abwärtstrend der vergangenen Jahre aufgehalten werden konnte. Die Jugendfeuerwehren sind nach Ansicht des Kreisbrandmeisters wichtig für die Nachwuchsgewinnung, denn 99 Prozent der heutigen Führungskräfte stammen aus der Jugendwehr.

„Was lange währt, wird endlich gut. 113 Jahre nach Gründung unserer Freiwilligen Feuerwehr haben wir es geschafft, eine Jugendfeuerwehr zu gründen“, freute sich Hammenstedts Ortsbrandmeister Frank Bartsch. Mit Jugendwart Markus Weise und seinem Stellvertreter Julian Biermann haben sich pflichtbewusste und engagierte Mitglieder gefunden, die sich den Aufgaben stellen. „Die Gründung ist ein wichtiger und zukunftsorientierter Schritt für unsere Wehr, weiterhin genügend Nachwuchs für den aktiven Dienst sicherzustellen“, ergänzte Bartsch. Die Neugründung sei laut Stadtbrandmeister Günther Brüning dreifach gut: für die Ortsfeuerwehr, für die Dorfjugend und für die Einwohner Hammenstedts.

Die Jugendfeuerwehr kommt immer montags von 17.30 bis 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus zusammen. Neue Mitglieder sind willkommen. Ansprechpartner sind Markus Weise und Julian Biermann. Als Betreuer fungieren Nick Rode, Torben Sander und Lukas Bartsch.

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