Neubau am Wall

Neue Krippe in Northeim schwebt bald ein

Northeim
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Das Fundament liegt: Hier am Tourlaviller Wall in Northeim und direkt an der Stadtmauer (im Bildhintergrund) entsteht die neue Krippe. Sie wird in Fertigbauweise mit sogenannten Holzständer-Elementen gebaut.

Northeim. Das Fundament für die neue Krippe am Wall in Northeim ist fertig. Das Haus selbst wird innerhalb von nur drei Tagen entstehen.

Seit einigen Wochen ruhen die Bauarbeiten für die neue Krippe am Northeimer Stadtwall im Wesentlichen. Das hat seinen Grund, sagte ein Sprecher des Northeimer Bauamts auf Anfrage: Das gegossene Fundament müsse mindestens vier Wochen lang aushärten, bevor es weitergehen könne.

Hinzu komme, dass der Auftrag für den Bau der Holzrahmen-Wände für den Neubau von der Stadt zwar schon am 25. April an eine thüringische Firma vergeben wurde, die teils bis zu 13 Meter langen Wände müssten jedoch erst im Werk nach der Detailplanung produziert werden. Die Holz-Rahmenkonstruktionen würden dann komplett mit bereits eingebauten Fenstern nach Northeim ausgeliefert.

Per Kran auf das bereits fertige Fundament am Wall einschweben sollen die Fertig-Elemente Ende Juli, betont Wolfgang Sendler, Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Grundstückswirtschaft bei der Stadt. Dann werde der Neubau innerhalb von nur drei Tagen stehen, einschließlich des Daches und der Fassadenvorbauten.

Die Stadtverwaltung habe nach Sendlers Worten kürzlich auch die Arbeiten für den Innenausbau des Gebäudes einschließlich Elektro- und Sanitäranlagen ausgeschrieben. Der Innenausbau werde sich unmittelbar an die Aufstellung des Hauses anschließen.

Die Fertigstellung bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres Anfang August werde man nicht einhalten können. Als Bezugstermin peilt die Stadt nunmehr Mitte September an.

Der Krippenneubau am Schuhwall wird 15 Plätze aufweisen und als Außenstelle des evangelischen Sixti-Kindergartens Hagenstraße, der sich gleich gegenüber befindet, betrieben werden. Träger der Einrichtung ist der Kindertagesstättenverband des Kirchenkreises Leine-Solling.

Der Neubau wird nach den neuesten Berechnungen der Stadt insgesamt 586 000 Euro kosten. Die Stadt wird selbst jedoch nur 296 000 Euro aufbringen müssen. Dafür nutzt sie das Restvermögen der städtischen Brauereigesellschaft. Diese Gesellschaft verfügt noch über ein Restvermögen aus alten Brauereizeiten, in denen die Northeimer Brauerei selbst über Gaststätten und Hotels im Stadtgebiet verfügte, die aber verkauft wurden (zum Beispiel einst das Waldhotel Gesundbrunnen). 180 000 Euro gibt das Land zur Krippe dazu, 110 00 Euro der Landkreis Northeim.

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