Eröffnung am Dienstag

Neue Schule in Northeim pflegt russisches Erbe

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Hier findet der Russisch-Unterricht statt: Die Martin-Luther-Schule in Northeim.

Northeim. In Northeim entsteht eine russische Schule: Sie wird von der Deutsch-Russischen Gesellschaft (DRG) Göttingen eingerichtet.

Die neue Schule trägt den Namen Teremok (russisch: „kleines Holzhaus“), teilte die zweite Vorsitzende der DRG und Leiterin der Schule, Lana Spreitz, mit. Die Eröffnung soll am Dienstag, 5. April, um 15.30 Uhr in der Northeimer Martin-Luther-Schule sein. Von da an bietet die Schule immer dienstags ab 15.30 Uhr in der Martin-Luther-Schule Unterricht an.

Was soll in der russischen Schule unterrichtet werden?

Angeboten wird nach den Worten von Lana Spreitz Russisch in Wort und Schrift, Kunst wie Malen und dekoratives Basteln sowie Musik. Der gesamte Unterricht findet in russischer Sprache statt. Die Schule richtet sich an Kinder im Alter zwischen vier und 14 Jahren.

Wie lange dauert der Unterricht?

Eine Dauer von mindestens zwei Zeitstunden ist vorgesehen, die entweder in vier halbe Stunden oder in drei klassische Schulstunden von je 45 Minuten aufgeteilt werden sollen, kündigt die Schulleiterin an.

Was ist der Zweck der Schule?

Eine Hauptaufgaben soll sein, Kinder deutsch-russischer Eltern zu ermutigen, die Sprache ihrer Eltern zu erlernen und das kulturelle Erbe zu bewahren. Dabei betont die DRG, dass die Schule sich um Mehrsprachigkeit und Integration bemühe. In der Göttinger Schule der DRG werde neben Russisch auch eine Reihe weiterer Sprachen angeboten.

Können nur Kinder aus deutsch-russischen Familien die Schule besuchen?

Nein. Jedes Kind sei willkommen, betont Schulleiterin Spreitz. Aus Göttingen habe man schon Erfahrungen mit Kindern aus anderen Familien.

Wie viele Kinder werden die Schule besuchen?

Bisher liegen zwölf Anmeldungen vor. Spreitz erwartet aber, dass es zur Eröffnung weitere Anmeldungen geben wird.

Wird ein Schulgeld verlangt?

Ja. Zur Deckung der Kosten unter anderem für die Lehrkräfte und die Räume sei die Erhebung von Schulgeld notwendig, so Spreitz. Die Höhe richtet sich nach ihren Worten nach dem Einzelfall.

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