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Mätschke ist neuer Standortleiter von Continental in Northeim

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Von: Axel Gödecke

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Hat die Standortleitung von Continental in Northeim übernommen: Andreas Mätschke. Der Manager spricht für alle vier in Northeim angesiedelten ContiTech-Gesellschaften, die zur Mutter Continental gehören.
Hat die Standortleitung von Continental in Northeim übernommen: Andreas Mätschke. Der Manager spricht für alle vier in Northeim angesiedelten ContiTech-Gesellschaften, die zur Mutter Continental gehören. © Continental AG

Der Continental-Standort Northeim mit seinen vier Contitech-Gesellschaften hat einen neuen Standortleiter: Andreas Mätschke. Mit Jahresbeginn folgte der 51-jährige Manager auf Alexander Schmittke.

Northeim - Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wird Mätschke aber keinem der vier in Northeim ansässigen Geschäftsfelder direkt angehören, sondern übergreifend tätig sein, heißt es von der Conti-Presseabteilung Hannover. Seine Ziele seien, den Standort Northeim weiterzuentwickeln und Synergien innerhalb des Werkes stärker zu nutzen. Zudem wolle er Conti Northeim bekannter machen, die Außenwirkung forcieren.

Northeim sei ein sogenannter Zebra-Standort innerhalb des Continental-Konzerns, betont der neue Mann. Vier Geschäftsfelder produzierten hier. Die Bandbreite reiche von Fördergurten für Bergbau und Industrie über technische Stoffe, Membrane und Drucktücher bis zu Schlauchleitungen und Bremsdichtungen für die Autoindustrie. Northeim sei außerdem Schaltzentrale für die Transportband-Aktivitäten. Von hier aus würden 4000 Mitarbeiter weltweit gesteuert.

1600 Beschäftigte

Mätschke sieht in der Produkt- und Technologievielfalt des Standorts eine große Chance: „Continental ist mit dem Werk Northeim einer der größten Arbeitgeber der Region, dessen Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist.“ 1600 Menschen seien hier beschäftigt, und die Produktvielfalt mache den Standort attraktiv für künftige Mitarbeiter, fügt der gebürtige Hannoveraner hinzu.

„Dennoch können wir den Standort noch bekannter machen, seine Attraktivität und technologische Stärke nach außen tragen. Insbesondere unsere jüngsten Leistungen bei der digitalen Transformation stehen da im Fokus“, so der neue Standortchef weiter. „Das wird Nachwuchskräfte ansprechen, und genau das wollen wir.“

Beispielhaft nennt der 51-Jährige die in diesem Frühjahr startende Kooperation mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach, in deren Rahmen Conti Northeim Studenten des Studiengangs Digitale Industrie begleiten und aufnehmen wird (HNA berichtete).

Kontakt zu Schulen und Unternehmen ausbauen

Kommunikation und Vernetzung seien sehr wichtig, nach außen und nach innen. Bislang empfinde er den Standort Northeim in diesen Punkten ein wenig unterschätzt. „Das würde ich mit den Kollegen vor Ort gerne ändern“, sagt Mätschke. Das Profil zu schärfen laute die Devise, außerdem aufzeigen, wofür der Standort Northeim stehe, was ihn ausmache und was er für die Region und Continental bedeute. „Deshalb möchte ich auch die guten Kontakte und den Dialog zu Institutionen, Schulen, Universitäten, Stadt und Kreis sowie Unternehmen weiter forcieren und uns noch präsenter machen.“

Mätschke ist im Unternehmen kein Unbekannter. Bis Ende vorigen Jahres leitete er den Standort Stolzenau, an dem Oberflächenmaterialien für Autoinnenräume hergestellt werden. Seine Karriere bei Conti begann er 1987 als Chemikant bei der damaligen Benecke-Kaliko AG.

Dem Ruf aus Northeim folge er gerne. „Natürlich reizt mich die Aufgabe, nicht zuletzt durch die Koordination der vier Geschäftsfelder.“ Am Anfang werde es darum gehen, mit vielen Kollegen und Partnern zu sprechen, gut zuzuhören und dann gemeinsam zu gestalten.“ (Axel Gödecke)

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