Neuer Northeimer Seniorenrat gewählt

Mehr Bewerber als Plätze in Northeims Vertretung der über 60-Jährigen

Die Vorsitzende des Landesseniorenrats Ilka Dirnberger (vorn, 4. von links) und Bürgermeister Simon Hartmann (hinten rechts) und die Kandidaten für den Northeimer Seniorenrat. Es fehlen Hans-Jürgen Fisseler, Peter Hehr und Helmut Langer.
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Lob für die engagierte Seniorenarbeit in Northeim gab es von der Vorsitzenden des Landesseniorenrats Ilka Dirnberger (vorn, 4. von links) und von Bürgermeister Simon Hartmann (hinten rechts) für die Kandidaten für den Northeimer Seniorenrat. Es fehlen Hans-Jürgen Fisseler, Peter Hehr und Helmut Langer.

20 Kandidaten haben sich für einen Sitz im Northeimer Seniorenrat beworben. Damit gab es erstmals mehr Bewerber als Plätze, freut sich Bürgermeister Simon Hartmann über das gestiegene Interesse am ehrenamtlichen Engagement in diesem Gremium.

Northeim – Aus den eigenen Reihen wurden am Dienstag in der Northeimer Stadthalle dann die 16 Mitglieder des neuen Seniorenrats gewählt. Zuvor hatten sich die Kandidaten, die meist schon länger im Seniorenrat aktiv sind, kurz vorgestellt. Sie alle wurden von Northeimer Ortschaften oder Organisationen ins Rennen geschickt.

Für vier Jahre in den Seniorenrat gewählt wurden: Hans-Jürgen Fisseler (AWO), Wolfgang Haendel (SPD), Peter Hehr (Senioren heute), Jutta Heynold (FDP Northeim), Dietmar Kahler (Sozialverband), Walter Keup (Freiwillige Feuerwehr Sudheim), Armin Komander (Deutscher Bundeswehrverband), Ingrid Kügler (Seniorenrat), Helmut Langer (Turngemeinde Northeim), Dr. Immo Lawaczeck (Seniorenrat), Ilse Müller (Senioren heute), Hildegard Pavel (SPD) sowie für die Ortschaften Günter Heleske (Sudheim), Werner Hundertmark (Hammenstedt), Elfriede Köneke (Höckelheim) und Karl-Wilhelm Seeger (Hollenstedt). Nicht in den Seniorenrat gewählt wurden: Ursula Jasniak (verlor im Losverfahren gegen Dietmar Kahler), Ulrich Brönnecke, Horst Mutzke und Ina Siemers.

Nach Bekanntgabe des Ergebnisses wurden auch die nicht gewählten Kandidaten eingeladen, sich weiterhin in die Seniorenarbeit einzubringen. Zu seiner ersten Sitzung kommt der neugewählte Seniorenrat am 2. Dezember um 17 Uhr in der Alten Wache zusammen, dann wird der neue Vorstand gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Immo Lawaczeck nutzte die Versammlung, um Rückschau auf die vergangenen vier Jahre zu halten. Drei Themen hätten den Seniorenrat besonders beschäftigt:

- die Situation der öffentlichen Toiletten – hier wäre nun immerhin ein Lageplan erarbeitet worden,

-  der öffentliche Personennahverkehr mit dem Wunsch Bürgerbusse zu etablieren. Hier sei das Ergebnis „niederschmetternd“, statt schnell zu handeln, sei eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Auch Gespräche mit Rat, Landrätin und Abgeordneten hätten nichts gebracht. Immer wieder sei man an der Zuständigkeitsfrage gescheitert,

- die Corona-Situation und damit einhergehend auch das Thema mobile Pflegedienste.

Für die kommenden vier Jahre wolle man sich aber zudem auf jeden Fall auch dem Thema Fußgängerzone widmen, wo die Autofahrer aktuell die Fußgänger an den Rand drängen würden.

Während der Stimmenauszählung hielt Ilka Dirnberger, Vorsitzende des Landesseniorenrates, ein Referat. Sie lobte Northeim für die bereits langjährige Arbeit im Seniorenrat, da sei man Vorbild in Niedersachsen. Sie betonte zudem die Bedeutung dieser wichtigen zielgruppenorientierten Beteiligungsform. (Rosemarie Gerhardy)

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