Im Reddersenhaus-Atelier entsteht der „Kunstraum Northeim“

Neues Kunstangebot für alle in Northeim

Eröffnung mit Kunstaktion: Der neue Kunstraum im Atelier im Reddersenhaus in Northeim. Das
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Eröffnung mit Kunstaktion: Der neue Kunstraum im Atelier im Reddersenhaus in Northeim. Das Foto zeigt von links Ingrid Krieser-Demuth, Anne Busmann (Initiative Kunst und Kultur), Iris Wilhelm-Hirr, Bürgermeister Simon Hartmann, Jutta Freter und KSN-Vorstand Bernd Sommer beim Erstellen eines Druckes. 

Ein außergewöhnliches Projekt für bildende Kunst hat in Northeim seine Pforten geöffnet.

Northeim - Im Atelier des Reddersenhauses, in dem bislang Kunststipendiaten der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) ihr Domizil hatten. Aus ihm wird der „Kunstraum Northeim“, ein Mitmachraum für kreative Menschen.

Initiatorinnen sind Iris Wilhelm-Hirr, Ingrid Krieser Demuth und Jutta Freter. Sie haben die Idee eines kreativen Treffpunkts für alle Kunstinteressierten eigentlich aus Australien mitgebracht und nun innerhalb eines Jahres in Northeim in die Tat umsetzen können.

Möglich machte dies zum einen die Initiative Kunst und Kultur Northeim, dessen Vorstand sich schnell und, wie Vorsitzender Klaus Hoheisel betonte, mit Begeisterung bereit erklärte, die drei Initiatorinnen mit ihrem „Kunstraum-Projekt “ als Sparte mit in den Verein zu integrieren.

Tatkräftige Unterstützung gab es aber auch von der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) als Mieter des Ateliers sowie von der Stadt Northeim, die die Räume für die Reddersenstiftung verwaltet.

Malwerkstatt und Workshops

„Die Atelierräume sind ein perfekter Ort, um sich gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam zu wachsen“, betonte Künstlerin Iris Wilhelm-Hirr. Zu den ab 12. Januar geplanten Malwerkstätten (mittwochs ab 18.30 Uhr), Kursen und Workshops (der erste unter dem Titel „kreative Karten und Glühwein“ läuft am 18. Dezember) seien Menschen aller Altersgruppen eingeladen.

„Unser Programm ist eine kreative Palette zum Mitmischen“, ergänzte Künstlerin Ingrid Krieser-Demuth. Willkommen seien Einsteiger ebenso wie Profis, die ihren Blick weiten wollten.“

„Wir fanden es schade, dass viele Talente im Verborgenen bleiben. Mit der zentralen Lage in der Innenstadt rücken wir sie in die Sichtbarkeit und zeigen das kreative Potenzial, das es in Northeim gibt“, betonte Jutta Freter, die als kunstinteressierte Marketingexpertin aus der Idee ein Projekt machte.

Quartier der Kreativität

Bürgermeister Simon Hartmann freute sich bei der inoffiziellen Eröffnung über das Engagement der drei Frauen, die mit ihrem „Kunstraum Northeim“ die Kunst in der Innenstadt verankern. „Ich bin fasziniert von der Idee, die die drei Initiatorinnen professionell angehen.“, sagte er. Northeim brauche ein Quartier der Kreativität und mit dem zentralen Treffpunkt für hiesige Künstler gewinne man ein sichtbares Zeichen, dass Northeim als Kulturstadt etablieren könne.

KSN-Vorstandsmitglied Bernd Sommer erinnerte daran, dass das Atelier an der Rückseite des Reddersenhauses seit 25 Jahren ein Ort der Bildenden Kunst sei, in dem sich junge Künstler für ein Jahr mit einem KSN-Kunststipendium ausprobieren können. Aktuell nehme sich die KSN eine Auszeit, um über die Inhalte des Stipendiums und die Kunstförderung neu nachzudenken. „Wir freuen uns, dass wir durch die Zurverfügungstellung der Räume Starthilfe für das neue Kunstprojekt leisten können.“

Das neue Projekt ergänze mit der bildenden Kunst das bislang vorrangig auf Musik ausgerichtete Spektrum der Initiative Kunst und Kultur und erfülle das Wort Kunst jetzt mit Inhalt, sagte Vorsitzender Klaus Hoheisel. (Axel Gödecke)

Infos zum neuen Kunst-Treffpunkt und zum ersten Wokshop am 18. Dezmber gibt es online unter kunst-und-kultur-northeim.de/kunst-raum-northeim oder unter Tel. 05551/90 71 30 0

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