Nur noch eine Adresse für Kita-Anmeldungen in Northeim

KIndergarten: Freies Spielen mit Gleichaltrigen ist wohl in jeder Tagesstätte willkommener Alltag für die Kinder. Foto:  dpa

Northeim. Für die Kindertagesstätten aller Träger in der Stadt Northeim wird ein zentralisiertes Anmeldeverfahren eingeführt. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Das neue Verfahren soll möglichst noch für das Kindergartenjahr 2015/16 etabliert werden, spätestens aber für das nächste Jahr vollständig laufen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Berthold Ernst betonte, dass ein zentralisiertes Anmeldeverfahren die Verwaltung in die Lage versetze, Kinder den Tagesstätten zuzuweisen. Damit könne auch die Auslastung nicht so nachgefragter Einrichtungen gewährleistet werden, sagte er am Donnerstagaabend in der Ratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus Langenholtensen .

Die Fraktionschefin der Grünen, Karen Pollok, erklärte, dass ein zentralisiertes Verfahren den Eltern außerdem den Vorteil biete, schneller einen Kita-Platz für ihr Kind zu bekommen, statt zunächst nur auf einer Warteliste notiert zu werden.

Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser betonte in Bezug auf die Zukunft der Kindergärten, es sei das Ziel der Verwaltung, möglichst alle Kindertagesstätten zu erhalten. In Bezug auf die Einrichtungen in Hohnstedt und Lagershausen, die nach dem ursprünglichen Kita-Konzept geschlossen werden sollten, gebe es schon Gespräche mit freien Trägern. Die Ergebnisse wolle er in Kürze präsentieren.

Außerdem beschlossen die Ratsmitglieder ebenso einmütig einen Antrag der CDU-Fraktion, dass die Verwaltung Empfehlungen für die Gestaltung des Kindergartennetzes in Northeim und den Ortschaften erarbeiten soll.

Mit einer Gegenstimme wurde außerdem der CDU-Antrag beschlossen, für die Kindertagesstätten sogenannte Versorgungsräume festzulegen.

So sollen die Ortschaften Hillerse, Berwartshausen, Schnedinghausen, Sudheim, Bühle und Höckelheim im Versorgungsraum I zusammengefasst werden, Edesheim, Hohnstedt, Hollenstedt, Stöckheim und Wetze den Versorgungsraum II bilden sowie Lagershausen, Denkershausen, Imbshausen, Langenholtensen, Brunstein und Wiebrechtshausen den Versorgungsraum III.

Die Kernstadt von Northeim und die Ortschaft Hammenstedt bilden schließlich gemeinsam den Versorgungsraum IV. (ows)

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