Wählergruppe fordert mehr Geld von Bund und Land für den Landkreis

Northeim 21 gegen Kreisfusion

Northeim. Die Wählergruppe Northeim 21 hat sich vehement gegen eine Fusion des Landkreises Northeim mit einem seiner Nachbarkreise ausgesprochen.

Sie reagiert damit auf die im Zusammenhang mit der Landratswahl aufkommende Diskussion über mögliche Fusionen.

„Für die Besetzung des Landratspostens wünscht sich die Wählergruppe Northeim 21 einen Kandidaten, der die Selbstständigkeit des Landkreises überzeugend vertreten kann“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wenn es dabei Übereinstimmungen mit anderen Gruppen oder Parteien gebe, spreche nichts gegen einen gemeinsamen Kandidaten.

Eine Fusion würde die Probleme des Landkreises nicht lösen, betont Northeim 21. Die schlechte finanzielle Situation des Landkreises werde vor allem durch die zu geringe Kostenübernahme von Bund und Land verursacht.

„Wer bestellt, muss bezahlen“

„Hier sind die Mitglieder der Regierungsparteien aufgefordert, mehr Druck „nach oben“ auszuüben, damit das „Konnexitätsprinzip“ („Wer bestellt, muss bezahlen“) durchgesetzt wird“, fordert die Wählergruppe. Allein im sozialen Bereich bezifferten sich die Mehrkosten des Kreises durch die vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen auf mehrere Millionen Euro jährlich.

Ein weiteres Manko seien die zu geringen Steuereinnahmen der Landkreise, aber auch der Städte und Gemeinden. (ows)

Rubriklistenbild: © Weiss/HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.