Verzögerung wegen Veranstaltungen

Northeim: Großbaustelle am Harztor startet später

Harztor-Kreuzung: Von hier führt die B 241 aus Northeim nach Osten in Richtung Osterode. Archivfoto: Hubert Jelinek

Die Großbaustelle am Northeimer Harztor, die im April starten sollte, beginnt nun erst Ende Juni.

Das wird viele Autofahrer freuen – allerdings nur kurzfristig: Die nächste große Baumaßnahme in der Stadt Northeim, die Sanierung der Straße am Harztor und der Harztor-Kreuzung beginnt nicht schon im April, wie ursprünglich geplant, sondern erst Ende Juni. Das hat der Leiter der Straßenbaubehörde in Bad Gandersheim, Udo Othmer, auf HNA-Anfrage bestätigt.

Für die Verlegung der Bauarbeiten in den Sommer gibt es laut Othmer gleich mehrere Gründe: Zum einen sei die mit den Planungen der Baumaßnahme befasste Mitarbeiterin längere Zeit krank gewesen, zum anderen hatte die Stadt Northeim um die Verlegung gebeten.

Hintergrund hier sind gleich zwei Großveranstaltungen in den beiden letzten Juni-Wochen: Zum einen das 1000-jährige Bestehen der Ortschaft Hammenstedt mit einem historischen Markt am 20. und 21. Juni, zum anderen das Konzert von Johannes Oerding am 26. Juni auf der Waldbühne. Eine Großbaustelle am Harztor würde die jeweiligen Veranstalter an beiden Wochenenden vor erhebliche logistische Probleme stellen, zudem sollten Hammenstedt und die Waldbühne für die Besucher des Festes und des Oerding-Konzerts problemlos zu erreichen sein.

Die Bauarbeiten am und rund ums Harztor sollen dann in drei Bauabschnitten erfolgen. Die Straßenbaubehörde rechnet mit einer Bauzeit von insgesamt etwa eineinhalb Jahren, so Udo Othmer weiter. Allerdings schränkt er ein: Zwar werde in seiner Behörde schon kräftig geplant, aktuell laufen aber noch die Ausschreibungen für die Vergabe der Baumaßnahme. Othmer: „Aktuell haben wir noch kein Bauunternehmen“.

Der überwiegende Anteil der Baumaßnahme liege nach seinen Worten aber bei der Stadt Northeim, die in der Straße Am Harztor ein nahezu komplett neues Entwässerungssystem mit neuen Kanälen und Hausanschlüssen plant. Othmer: „Wir müssen eigentlich nur die Fahrbahn aufreißen und später eine neue Straßendecke herstellen.  

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