Stadt beteiligt sich an neuem Konzept

Northeimer Mittelwald soll Tourismus-Ziel werden

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Projektteam für den Mittelwald: (von links) Kreis-Naturschutzbeauftragte Ingrid Müller, Waldpädagoge Helmut Schröder, Touristik-Geschäftsführerin Helvi Ritter und Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser.

Northeim. Der Mittelwald im Northeimer Wieter soll touristisch entwickelt werden. Die Stadt beteiligt sich deshalb mit dem Konzept „Stadt. Wald. Mensch" am niedersächsischen Wettbewerb „Tourismus mit Zukunft".

Die erste Hürde habe das Konzept dabei schon genommen, berichtet die Geschäftsführerin der Northeim Touristik, Helvi Ritter. Es gehört nach der Vorauswahl zu den acht Nominierten für die Endauswahl. Die Entscheidung, welche dieser Projekte die Wettbewerbs-Jury für preiswürdig hält, soll im September fallen.

Nach Ritters Worten winken den vier Preisträgern (einschließlich eines Sonderpreises) Preisgelder von voraussichtlich zusammen 90.000 Euro. Sollte Northeim dazugehören, soll das Geld für die Umsetzung des Konzepts verwendet werden. Ginge der Mittelwald bei dem vom Wirtschaftsministerium in Hannover ausgeschriebenen Wettbewerb leer aus, müssten Sponsoren für das Projekt gefunden werden.

„Wir wollen mit Mitmach- und Nachdenk-Stationen den Wald erlebbar machen und die Besucher für die besondere Ressource Wald sensibilisieren“, erläutert der zum Projektteam gehörende Waldpädagoge Helmut Schröder das Konzept. An Stationen soll die Bedeutung des Mittelwalds unter anderem als Lieferant für Baumaterialien (für den Bau von Fachwerk-Gebäuden), Brennstoff, Nahrungsmitteln und Bekleidung verdeutlicht werden.

Der Mittelwald war bis Ende des 19. Jahrhunderts eine besondere Form der Waldbewirtschaftung. Dabei diente der Wald nicht nur als Holzlieferant, sondern war auch Weidefläche für Nutzvieh wie Schafen und Ziegen.

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