Test der Stadt und Kaufmannschaft

Auf Northeimer Mühlenstraße: Aus Parkbox wird Straßencafé

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Neu in der Mühlenstraße: Eine Parkfläche wurde in eine Fläche für Außengastronomie umgewandelt. Es handelt sich um einen Test der Stadt in Kooperation mit den Kaufleuten. Betreiber ist die Vinothek. 

Die Stadt Northeim möchte kreativer werden, wenn es darum geht, die Innenstadt attraktiver zu machen. Das kündigte Bürgermeister Simon Hartmann an.

Nach Vorstellung des Bürgermeisters sollte die Sondernutzungssatzung der Stadt überarbeitet werden. Er stellt sich den Einbau einer Experimentierklausel vor für Ideen, die im öffentlichen Raum in der City umgesetzt werden könnten.

Eine solche Idee sei zum Beispiel die Umwandlung einer Parkbucht auf der Northeimer Mühlenstraße in eine Fläche für Außengastronomie vor der Northeimer Vinothek. Dafür habe die Stadt auf Initiative der Northeimer Standortgemeinschaft, in der sich Eigentümer und Nutzer von Innenstadt-Immobilien zusammengeschlossen haben, eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Es handele sich um einen Versuch, ergänzt City-Manager Alexander Rudnick, der die Stadtsanierung im Auftrag der Stadt Northeim beratend begleitet. Es solle zum einen getestet werden, ob auch in Nicht-Südlagen eine solche Außengastronomie angenommen wird. Zum anderen biete die von der Vinothek und Franke-Wohnkultur eingerichtete und von der Vinothek betriebene Bewirtschaftung des kleinen Straßencafés die Möglichkeit, das Publikum der Weinhandlung mit einem Aufenthalt in den öffentlichen Raum zu bekommen. Dies sei eine Belebung der Innenstadt und auch des Eingangstores Mühlenstraße.

Mehr Gastronomieflächen sind denkbar

Sollte sich der Versuch als erfolgreich erweisen, dann seien noch mehr Außengastronomieflächen entlang der Mühlenstraße denkbar, die von anderen Lokalen entlang der Straße genutzt werden könnten, so Rudnick. Zwei weitere Außensitzareale sind zumindest angedacht.

Bereits vor eineinhalb Jahren hatte die Stadt die Mühlenstraße als Einbahnstraße stadteinwärts ausgewiesen, um so die Möglichkeit zu schaffen, sie attraktiver gestalten zu können. Die ursprünglich auf ein Jahr angelegte Einbahn-Testphase ist mittlerweile verlängert, auch wenn sich noch immer nicht alle Verkehrsteilnehmer an die Regelung halten.

Mitte vorigen Jahres hatte die Stadt zudem 25 000 Euro ausgegeben, um die Westseite der Mühlenstraße etwas umzugestalten. Dafür wurden die Parkbuchten vergrößert, die Beete um die Bäume neu gefasst sowie teils mit grauem Schiefer-Bruch gestaltet, und es wurden an drei Stellen Edelstahlbügel als Fahrradständer installiert.

Außerdem wird das erste stadtbildprägende Gebäude in der Northeimer Innenstadt mit Zuschüssen aus dem Stadtsanierungsprogramm grundlegend saniert.

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