Restaurantbereich soll reaktiviert werden

Northeim: Neue Pläne für die Stadthalle

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Die Stadthalle in der Northeimer Innenstadt erfreut sich seit ihrer Rettung vor gut fünf Jahren immer größerer Beliebtheit bei Veranstaltern.

Die Stadt Northeim will die Stadthalle noch attraktiver machen. 

So soll  das seit über zehn Jahren nicht mehr genutzte Restaurant Graf Otto in der Stadthalle Northeim zu einem Tagungs- und Seminarbereich umgestaltet werden, in dem auch Events und Feiern unabhängig von der Stadthalle stattfinden können.

Außerdem soll das Außengelände der Halle um Parkflächen erweitert werden, um den größer werdenden Gastspielen mit ihrem großen Ausstattungsbedarf die Arbeit zu erleichtern.

Diese Pläne stellte die Stadthallen-Verantwortliche der Stadtverwaltung, Marieluise Radleff, in der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses vor. Nach den bisherigen Vorstellungen sollen die früheren Restauranträumlichkeiten durch mobile Trennwände einzeln oder kombiniert nutzbar sein.

Ein Restaurant wird es nicht mehr geben, dafür aber einen Caterer, der bei Bedarf die Gäste mit Getränken und Speisen versorgt. Dafür wird ein entsprechender Bereich mit den erforderlichen Einrichtungen wie Kühlzelle, mobile Theke mit Zapfanlage und Lagerungsmöglichkeiten eingerichtet.

Ein „namhafter Gastronom“ sei bereit, das Catering für die Veranstaltungen in der Stadthalle mit vertraglicher Bindung zu übernehmen, sagte Radleff weiter.

Die Sanitäranlagen sollen saniert und behindertengerecht erneuert werden. Reaktiviert werden zudem die beiden Kegelbahnen. Auf Nachfrage von Ausschussvertreterin Hildegard Pavel (SPD) sagte Radleff, dafür gebe es nach ihren Erkenntnissen in Northeim einen Bedarf. Die einzige nutzbare Kegelbahn biete ansonsten das Hotel Deutsche Eiche an.

Notwendig sei die Herrichtung der Außenflächen als Parkmöglichkeit für Veranstalter und Lieferanten zum Ein- und Ausladen. Zurzeit komme es immer wieder vor, dass dafür die Feuerwehrzufahrt genutzt werde, was eigentlich nicht erlaubt ist.

Im Backstagebereich der Stadthalle soll ein großer Aufenthaltsraum mit Tageslicht und kleiner Teeküche neu hergerichtet werden. Außerdem sollen die Künstlergarderoben saniert werden.

Durch die Unterstützung des Stadthallenfördervereins sei unterdessen die technische Ausstattung modernisiert worden. So gebe es ein neues digitales Mischpult, zwei Bassboxen und vier Boxen für den Nahbereich. Kostenpunkt: rund 12 000 Euro. Erforderlich seien jetzt noch ein neues digitales Lichtpult, eine neue Beleuchtung für die Bühne und ein Dimmerkoffer. Geschätzte Kosten: rund 15 000 Euro.

Für die Renovierungsarbeiten stehen insgesamt noch 85 000 Euro aus unterlassenen Instandsetzungsarbeiten zur Verfügung. Umbaumaßnahmen müssten als Investitionen für den Nachtragshaushalt angemeldet werden. Zahlen wurden nicht genannt.

Für die Vorstellung der Maßnahmen gab es viel Lob. Bürgermeister Simon Hartmann (SPD): „Die Stadthalle ist im Aufwärtstrend. Die Pläne sind ein klares Bekenntnis für diese zentrale Kultureinrichtung als kommunale Einrichtung.“

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