Das Northeimer Kreishaus soll sicherer werden

Mitarbeiter wurden angegriffen: Neues Sicherheitskonzept in der Kreisverwaltung Northeim

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Das Northeimer Kreishaus.

Das Northeimer Kreishaus soll sicherer werden. Laut der Sprecherin, Sina Pfahl, arbeitet die Kreisverwaltung an neuem Sicherheitskonzept. 

„Diese Maßnahmen sind leider notwendig, da es Vorfälle wie Übergriffe, massive Drohungen, in der Tiefgarage zudem Bedrohungssituationen und Diebstähle von zwei hochwertigen E-Bikes der Beschäftigten gab“, sagte sie zur Begründung.

Es sei das Ziel von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), so viele Sicherheitslücken wie möglich zu schließen, damit sowohl Besucher als auch die Beschäftigten sicher seien. Deshalb ist im Kreishaus und den Außenstellen der Kreisverwaltung auch vorübergehend ein Sicherheitsdienst tätig.

Seit April sind einzelne Maßnahmen aktiv

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Bereits seit April kann man das Kreishaus nur noch über den Haupteingang betreten. Besucher sollen sich am Empfang melden, bevor sie zu ihrem Sachbearbeiter gehen. In mehreren Fachbereichen sind Besuche auch nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Sitzungssaals gibt es außerdem Überlegungen, wie das Foyer nicht nur barrierefrei gemacht, sondern auch so umgestaltet werden kann, dass es für das dort arbeitende Personal sicherer wird, erklärte Pfahl.

Auch die Tiefgarage wird geschützt

Außerdem wird in der Tiefgarage ein Zaun errichtet, der das Parkdeck U1 des Kreishauses vom Parkdeck des City-Centers und der Stadthalle abgrenzt. Die Arbeiten dazu haben in der vergangenen Woche begonnen. Der Zaun soll dafür sorgen, dass sich künftig nur Mitarbeiter und autorisierte Besucher auf dem Parkdeck aufhalten.

Bis Anfang kommenden Jahres eine elektronische Schließanlage installiert ist, soll der Durchgang von der City-Center-Tiefgarage durch den Zaun noch möglich sein. Ferner soll die Kreishaus-Tiefgarage neue Tore erhalten, die nur für Ein- und Ausfahrten geöffnet werden.

Der Sicherheitsdienst und der Zaun haben rund 20. 000 Euro gekostet. 

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