Magnetangler hatten zuvor Weltkriegswaffen entdeckt

Northeim: Polizeitaucher finden Pistole in der Leine

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Halbversteinerte Fundstücke: Diese drei Pistolen und viele andere Waffen mehr haben sogenannte Magnetangler Ende September aus der Leine geholt. Jetzt suchte die Polizei nach Granaten und ähnlichem. 

Northeim. Polizeieinsatz am Dienstag in der Leine zwischen Sudheim und Hillerse: Polizeitaucher aus Braunschweig durchkämmten dort das Gewässer nach Kriegswaffen.

Magnetangler hatten dort bereits vor sechs Wochen mehrere Pistolen zu Tage befördert, die laut Ermittlungen der Polizei aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Die beiden Angler aus Hardegsen hatten sofort die Northeimer Polizei alarmiert.

Nur wenige Tage später meldete sich unabhängig davon ein weiterer Magnetangler, weil er in der Leine bei Nörten-Hardenberg Weltkriegsmunition gefunden hatte. „Da wir immer davon ausgehen müssen, dass in der Leine nach Kriegsende auch Granaten oder andere, gefährliche Munition versenkt worden sind, haben wir jetzt noch einmal eine Suche gestartet“, sagte Polizei-Sprecher Uwe Falkenhain.

An der Leine in der Leine: Gut gesichert suchten Polizeitaucher am Dienstag nach Kriegswaffen.

Taucher der Technischen Einsatz-Einheit (TEE) der Polizeidirektion Braunschweig suchten daher die Leine im Bereich der Leinebrücken intensiv ab: Zwischen Sudheim und Hillerse entdeckten sie allerdings nur einen alten Ofen. Nahe Nörten verlief die Suche dagegen etwas spannender: Ans Tageslicht befördert wurde neben einer Schreckschusspistole auch ein Gewehr, bei dem es sich allerdings um ein Spielzeuggewehr handelte, so Falkenhain.

Kriegswaffen oder Munition wurden nicht gefunden.

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