Passanten haben das Tier gemeldet

Northeim: Reh irrt durchs Stadtgebiet - Polizei und Tierarzt im Einsatz

Aktuell irrt ein Reh durch die Innenstadt von Northeim: Die Polizei versucht es einzufangen. (Symbolbild)
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Ein Reh irrte durch die Innenstadt von Northeim: Die Polizei geht allerdings davon aus, dass das Tier seinen Weg zurück in den Wald alleine gefunden hat. (Symbolbild)

Am Sonntag hat ein offensichtlich verirrtes Reh die Polizei in Northeim in Atem gehalten.

Update vom Sonntag. 09.05.2021, 16.58 Uhr: Ein umherirrendes Reh in der Innenstadt von Northeim hat am Sonntag (09.05.2021) die Polizei beschäftigt. Zunächst hatten Passanten das Tier in der Nähe des Gesundheitsamtes gesichtet und daraufhin die Polizei informiert.

Die Beamten konnten das Tier dort sichten, allerdings flüchtete es. Der Plan der Beamten sah dann vor, das Tier bei der nächsten Sichtung durch einen sachkundigen Tierarzt sedieren zu lassen, um es dann wieder im Wald auszusetzen. Am Vormittag dann wurde das Reh am Gymnasium Corvinianum, dem Tourlaviller Wall und im Bereich des Wieterviertel gesichtet.

Allerdings gelang es ihm, sich jeweils der „Betäubung“ durch Flucht zu entziehen, wie es im Polizeibericht heißt. Ab 13 Uhr wurden dann der Polizei keine weiteren Sichtungen mehr gemeldet, sodass die Beamten davon ausgehen, dass das Reh seinen Weg zurück in den Wald alleine gefunden haben könnte.

Reh irrt durch Northeim - Polizei und Tierarzt im Einsatz

Erstmeldung vom Sonntag, 09.05.2021, 13.23 Uhr: Northeim - Passanten haben das Tier bereits an mehreren Orten in der Innenstadt gesichtet und die Polizei alarmiert. Die Beamten versuchen aktuell, das schreckhafte Tier in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt aufzuspüren und zu betäuben, damit es in Absprache mit einem Jagdpächter wieder in seinen angestammten Lebensraum außerhalb des Stadtgebiets gebracht werden kann.

Bislang sind diese Versuche aber noch nicht von Erfolg gekrönt, weil das verängstigte Tier weiter auf der Flucht ist. Die Polizei bittet Spaziergänger darum, sich dem Tier auf keinen Fall zu nähern, um es nicht unnötig zu verängstigen. So soll möglichst verhindert werden, dass das Tier einen Unfall im Straßenverkehr verursacht. (kat/dir)

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