"Keine Plage in der Stadt"

Northeim sagt Ratten den Kampf an

Wanderratte: Die Tiere werden in Northeim bekämpft. Foto:  Archiv

Northeim. Von Montag, 27. März, an, werden an mehreren Stellen in Northeim Giftköder ausgelegt.

Die Aktion wird laut Mitteilung voraussichtlich bis zum 6. Mai andauern. Laut Stadtverwaltung handele es sich um eine Routinemaßnahme, eine Rattenplage gebe es derzeit im Stadtgebiet nicht.

Gelegentlich würden Northeimer Bürger dem Ordnungsamt melden, dass sie, vor allem in der Nähe von Gewässern, Ratten gesehen haben. Dabei handele es sich aber überwiegend um Bisam, nicht um Haus- oder Wanderratten. Bei den im Volksmund oft als „Bisamratte“ bezeichneten Nagetieren handele es sich biologisch um eine Gattung der Wühlmäuse, heißt es weiter. Und im Gegensatz zur Ratte übertragen Bisam keine Krankheiten.

Bei der Rattenbekämpfung werden im Freiland an stark von Menschen frequentierten Plätzen verschlossene Köderboxen verteilt. Ansonsten werden an Bachläufen etwa 70 Zentimeter lange Köderröhren ausgelegt. Die Köder sind mit dem Wirkstoff „Difenacoum“ präpariert. Kinder müssten hiervon laut Mitteilung mindestens 400 bis 500 Gramm aufnehmen, um erste Vergiftungserscheinungen zu haben. Darüber hinaus werden die Köder mit Bitterstoffen behandelt.

Köder nicht anfassen

Trotzdem weist die Stadt vorsorglich auf die Telefonnummer des Giftnotrufs Nord-Göttingen hin, der unter Tel. 0551 / 19240 zu erreichen ist.

Eltern sowie Tierhalter werden dennoch um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten und sollten Rattenköderfunde sofort der Abteilung Bürgerdienste bei der Stadt melden (Tel. 966 167). Kinder sollten zudem davor gewarnt werden, Köder, die sie beim Spielen finden, anzufassen.

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