Stadt voller Sperrungen

Ärgernis für Autofahrer: An vier Stellen in Northeim laufen Bauarbeiten

Stadtauswärts gesperrt: Die Lange Brücke über die Rhume in Northeim. Hier werden innerhalb der nächsten zwei Wochen die Widerlager der Brücke saniert. Fotos: Gödecke

Northeim. In der Stadt Northeim geben sich derzeit die Bauarbeiter die Klinke in die Hand. Allein an vier Großbaustellen wird gewerkelt:

Auf der Westumgehung laufen immer noch Fahrbahnsanierungsarbeiten, auf der Langen Brücke über die Rhume läuft die Reparatur der Brücken-Widerlager, die Wallstraße wird wegen Kanalarbeiten aufgerissen und mutmaßlich am Mittwoch beginnt die Vollsperrung der Bahnhofsunterführung.

Von den Arbeiten ist auch der Verkehr in der Kreisstadt betroffen, denn fast alle der genannten Bereiche sind für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Deutsche Bahn AG hat allerdings auf die herrschende Situation Rücksicht genommen. Laut Alexander Karrasch, Projektleiter der DB Projekt Bau GmbH, wird mit der Vollsperrung der Eisenbahnunterführung am Northeimer Bahnhof erst am Mittwochmorgen begonnen. Damit reagiere man auf die Verzögerungen der Bauarbeiten auf der Northeimer Westumgehung, die als Umleitungsstrecke dringend benötigt werde. Ursprünglich sollte die Unterführung bereits ab Montag dicht sein.

Laut Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser werden die 150 000 Euro teuren Sanierungsarbeiten auf der rissig gewordenen Westumgehung am Mittwoch abgeschlossen sein. Nach der bereits beendeten Asphaltierung von Teilstrecken liefen jetzt nur noch die Markierungsarbeiten.

Stadtauswärts voll gesperrt hingegen wurde am Montag eine der meist befahrenen innerstädtischen Brücken: die Lange Brücke über die Rhume. Hier lässt die Stadt Northeim für rund 120 000 Euro die sogenannten Widerlager reparieren, die die Verbindung von der festen Fahrbahn zum Brückenbauwerk darstellen. Die Lager auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite sind bereits fertig. Die Sperrung der Brücke stadtauswärts wird laut Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser zwei Wochen dauern.

Für den Durchgangsverkehr voll gesperrt ist seit Montag auch die viel befahrene Northeimer Wallstraße. Grund: Das neu entstehende Stadtquartier auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses soll an das Schmutz- und Regenwasser-Kanalnetz der Stadt angeschlossen werden. Dazu muss die Wallstraße aufgerissen werden, um an die Kanalrohre zu gelangen. Die Sperrung wird laut Guido Mönnecke, Vorstandsvorsitzender der Kreis-Sparkasse Northeim, die das Gelände erschließt, voraussichtlich bis 31. Oktober dauern. 

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