Möglicher Zusammenhang mit Raubüberfall

Wilde Autofahrt unter Drogen legte Bahnverkehr bei Northeim lahm

Northeim. Ein 49 Jahre alter Autofahrer hat am Dienstag in Northeim für einen Polizei-Großeinatz gesorgt. Am Ende musste die Bahnstrecke für fast vier Stunden gesperrt werden. 

Auf den Bahngleisen in Höhe des alten Lokschuppens am Bahnhof endete am Dienstagabend eine wilde Autofahrt eines unter Drogen stehenden 49-jährigen Autofahrers. 

Die Bahnstrecke Northeim-Wulften musste daraufhin für fast vier Stunden gesperrt werden. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen. Ob der Vorfall im Zusammenhang mit einem bewaffneten Raubüberfall kurz vorher auf eine Tankstelle in der Einbecker Landstraße in Northeim steht, wollte eine Polizeisprecherin noch nicht bestätigen. Hier dauern die Ermittlungen noch an.

Zeugen hatten am Dienstagabend gegen 22 Uhr beobachtet, wie ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit über die Einbecker Landstraße und die Berliner Allee raste und die Polizei alarmiert.

Von der Berliner Allee war der Fahrer allerdings nicht in den Trog stadteinwärts gefahren, sondern rechts daran vorbei über den Gehweg. Dort prallte er gegen den Zaun. Doch der 49-Jährige setzte seine Fahrt fort und landete schließlich im Gleisbett am Lokschuppen.

Von dort flüchtete der Mann zu Fuß weiter und wurde wenig später festgenommen. Gegenüber den Polizeibeamten gab der Northeimer zu, kurz zuvor Drogen konsumiert zu haben. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Von dort ging es ins Polizeigewahrsam.

Die Polizei ermittelt inzwischen gegen den 49-Jährigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßen- und Schienenverkehr sowie Unfallflucht und Fahrens unter Drogeneinfluss. 

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