Besucher müssen „Zeitfenster“ buchen

Freibäder in Northeim und Sudheim öffnen am Mittwoch

Abkühlung trotz Corona-Pandemie: Bereits am Mittwoch starten das Bergbad Northeim und das Freibad Sudheim
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Abkühlung trotz Corona-Pandemie: Bereits am Mittwoch ist das wieder möglich. Unser Archivbild zeigt das Freibad Sudheim.

Das ging jetzt doch ganz schön fix: Mit der neuen Corona-Verordnung der Landesregierung vom Wochenbeginn fällt in der Stadt Northeim bereits am Mittwoch der Startschuss für die Freibad-Saison 2021.

Northeim - Die neu gegründete Northeimer Sport und Freizeit GmbH (NomSF), die das Freibad Sudheim und das Northeimer Bergbad gerade erst von den Stadtwerken Northeim (SWN) übernommen hat, teilte am Dienstagnachmittag mit, dass bereits am Mittwoch beide Bäder geöffnet werden.

„Auf diesen Tag sind wir seit einiger Zeit vorbereitet“, erklärten Frank Berlin und Dirk Schaper, die beiden Geschäftsführer der Northeimer Sport und Freizeit GmbH, am Dienstag.

Auch im Northeimer Rathaus ist die Freude groß, allerdings wird es laut Bürgermeister Simon Hartmann wieder einige coronabedingte Einschränkungen geben: Dazu gehört unter anderem, dass ein Besuch der beiden Freibäder ausschließlich in festgelegten Zeitabschnitten möglich ist.

Zusätzlich muss die Gästezahl im Bergbad und im Freibad Sudheim begrenzt sein. Die Personen-Höchstzahl in den einzelnen Zeitblöcken werde jeweils mit Blick auf die Anordnung der Kreisverwaltung festgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung.

So werden auf Bildschirmen in den Eingangsbereichen der beiden Freibäder die jeweils mögliche Personenzahl angezeigt. In den Freibädern müssen die Abstandsregeln eingehalten werden, im Eingangs- und Ausgangsbereich und in geschlossenen Räumen wie den Sanitäranlagen gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Maske (mindestens medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske).

Im Schwimmerbecken wird ein „Einbahnstraßen-System“ eingerichtet. Schwimmer können laut Pressemitteilung ihre Bahnen nur in einem markierten Bereich und in die jeweils vorgegebene Richtung ziehen, heißt es weiter. Auch in den Nichtschwimmerbereichen und im Planschbecken müsse weiterhin auf die geltenden Abstandsregeln geachtet werden.

Die Eintrittskarten sind nur vor Ort in den beiden Freibädern erhältlich, ein Vorverkauf und damit eine vorherige Reservierung der sogenannten Zeitblöcke sei nicht möglich.

Neu ist laut Pressemitteilung allerdings, dass Badbesucher mehrere aufeinanderfolgende Zeitblöcke eines Tages „buchen“ können. Damit komme die NomSF einem Wunsch zahlreicher Badegäste aus dem vergangenen Jahr nach: Somit ist ein längerer Aufenthalt in den beiden Bädern möglich, ohne das Freibad zwischenzeitlich verlassen zu müssen. Aber: Mit dem Verlassen des Freibades verlieren gekaufte Eintrittskarten ihre Gültigkeit.

Die Eintrittspreise der Bäder bleiben stabil: Je Person und Zeitblock kostet eine Einzelkarte für Erwachsene 2 Euro. Die ermäßigte Karte kostet einen Euro und gilt für Kinder, Studenten und Schwerbehinderte. Saison- und Mehrfachkarten werden nicht angeboten.

Die NomSF weist darauf hin, dass alle Badegäste zur Kontaktnachverfolgung registriert werden müssen. Das ist möglich über die Luca-App, alternativ müssen ausgefüllte Formulare abgegeben werden. Weitere Infos, unter anderem zu den Öffnungszeiten gibt es im Internet unter hallenbad-northeim.de oder northeim.de. (kat)

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