Tag der offenen Tür am 1. April

Northeimer Campingplatz ist wieder startklar

Hofft auf Anschluss: Bis hier hin sind die neuen Stromleitungen verlegt. Nun hofft Runa Baumanns, dass der Northeimer Campingplatz rechtzeitig bis zum Tag der offenen Tür am 1. April von den Stadtwerken wieder ans Netz angeschlossen wird. Fotos: Mönkemeyer

Northeim. Die Sanierung des Northeimer Campingplatzes schreitet schneller voran, als ursprünglich geplant. 280.000 Euro hat die neue Pächetrin, Runa Baumanns, bereits investiert.

Eigentlich wollte Runa Baumanns, die im September des vergangenen Jahres als neue Pächterin die Bewirtschaftung des 2,7 Hektar großen Areals am Sultmerhang übernommen hatte, in den kommenden fünf Jahren 400.000 Euro in den Platz investieren. Doch der Zustand der Strom-, Gas-, und Wasserleitungen hat diesen Zeitplan gründlich durcheinander gebracht.

„Wir mussten am Anfang doch mehr Geld ausgeben, als wir erwartet hatten“, sagt Baumanns. „Bislang haben wir schon 280.000 Euro investiert, und das meiste Geld steckt in der Erde und in den Wänden.“

Neue Leitungen und Wege 

Mit ziemlich großem Aufwand und unter Einsatz schweren Geräts wurden untern anderem neue Starkstromleitungen zu allen Stromkästen sowie neue Gasleitungen für eine Flüssiggasanlage verlegt.

Außerdem wurden 1,8 Kilometer Wege erneuert und der Untergrund für einen Biergarten hergerichtet.

Sowohl die Sanitäranlagen als auch die Waschküche und der Aufenthaltsraum wurden komplett mit einer neuen Heizungsanlage ausgestattet. Außerdem hat der Imbiss eine neue Küche bekommen.

Darüber hinaus hat Baumanns auch die Erneuerung des Spielplatzes in Angriff genommen.

„Wir haben bereits ein Beach-Volleyballfeld angelegt, und unsere Villa Kunterbunt ist auch schon fast fertig“, freut sich Baumanns und erklärt, dass es sich dabei um eine Blockhütte am Spielplatz handelt, die Kindern bei ungünstigem Wetter zur Verfügung stehen wird.

Seit 1981 Dauercamper: Klaus Bölitz aus Berlin.

Von den bisherigen Dauercampern, die zum Teil schon viele Jahre am Sultmerberg ihr „zweites Zuhause“ hatten, sind während der vorübergehenden Schließung 14 geblieben, darunter Klaus Bölitz aus Berlin, der bereits seit 1981 seinen Wohnwagen hier stehen hat.

„Ich bin froh, dass es hier auf dem Platz weitergeht“, sagt er und freut sich über das Engagement der neuen Pächterin. „Wenn der Platz endgültig dicht gemacht worden wäre, hätte ich das Campen komplett aufgegeben, weil ich nicht noch mal irgendwo neu aufbauen wollte.“ Er freut sich ebenso wie Runa Baumanns auf den 1. April.

Nicht, weil da Scherze gemacht werden, sondern, weil für diesen Tag der Northeimer Campingplatz zu einem Tag der offenen Tür einlädt. „Wir möchten den Northeimern zeigen, was hier mittlerweile auf dem Platz alles passiert ist“, sagt Baumanns und hofft, dass die Stadtwerke es bis dahin schaffen, den Platz ans Stromnetz anzuschließen.

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