Staatsanwaltschaft ermittelt

In Sterbekasse der Feuerwehren im Kreis Northeim fehlt fünfstelliger Betrag

Northeim. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei der Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Northeim.

Das hat am Mittwoch Kreisbrandmeister Bernd Kühle in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Demnach hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen bereits am 16. Dezember eingeleitet. Ausgelöst wurden sie durch eine Anzeige eines Geldinstituts wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz. Die Staatsanwaltschaft war am Mittwoch nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.

Laut Mitteilung von Kühle haben die Ermittlungen ergeben, dass der Geschäftsführer der Sterbekasse sich von Konten der Sterbekasse zwei hohe fünfstellige Beträge überwiesen hat. Er habe sich damit widerrechtlich bereichert. Trotz der veruntreuten Summe war der Sterbekasse immer geschäftsfähig, hob der Kreisbrandmeister hervor.

Die Konten der Sterbekasse sind nach seinen Worten für den Geschäftsführer gesperrt worden. Auch wegen des „hohen moralischen Schadens“ für die Feuerwehr sei er von seinen Tätigkeiten bei der Feuerwehr freigestellt worden. In den Räumen des Kreisfeuerwehrverbandes habe er Hausverbot erhalten. Dabei betonte Kühle, dass der Geschäftsführer die Kasse zuvor 16 Jahre lang ohne Beanstandungen geführt habe.

Rubriklistenbild: © Archivfoto/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.