Lauf zur Deutschen Meisterschaft

Northeimer Freizeitsee: Jetboote wollen wiederkommen

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Spektakulär: Mit über 100 km/h waren die Boote der Senioren-Klassen auf dem Freizeitsee unterwegs.

Northeim – 38 Jetboot-Fahrer aus ganz Deutschland und Polen haben am Samstag und Sonntag auf dem Freizeitsee den 3. Lauf ihrer Deutschen Meisterschaft ausgetragen.

Die Junioren sausten mit bis zu 90 km/h über Wasser. Die Senioren waren mit ihren stärksten Booten (400 PS) bis zu 140 km/h schnell. In jeder der zehn Klassen fanden drei Rennen in einem abgesteckten Rundkurs statt.

Standfest: In einigen Klassen wurden die Boote im Stehen gefahren.

Zwar mussten die Helfer des Veranstalters, des Deutschen Jetsport-Vereins, zusammen mit Mitgliedern der DLRG am Freitag zunächst vier Stunden die Wasseroberfläche von der Wasserpest befreien. Trotzdem kann sich der Verein nach den Worten seiner Pressesprecherin Nicole Heiser vorstellen, im nächsten Jahr wieder einen Lauf auf dem Freizeitsee stattfinden zu lassen. Die Gegebenheiten vor Ort seien positiv.

Demnächst soll es Gespräche mit der Stadt, aber auch mit den übrigen am See aktiven Vereinen geben. „Mal sehen, wie sich das entwickelt“, sagte Heiser. In diesem Jahr wurde ihr Verein vom Drachenbootverein unterstützt.

Wasserpest: Die Helfer des Jetsport-Vereins zogen so manchen Trieb der Pflanzen aus dem See.

Die Wasserpest ist eine Pflanze, die sich vor allem in den ufernahen Bereichen des Sees ausgebreitet hat (HNA berichtete). Ihre an der Oberfläche treibenden Triebe sind für die Jetboote ein echtes Hindernis, weil sie den Antrieb verstopfen können. Denn die Boote saugen für ihren Vortrieb Wasser an und stoßen es am Heck wieder aus. 

Fahrerlager: Zwischen den Rennläufen wurde an den Booten herumgetüftelt.

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