Oberliga: Northeimer HC hat Vorbereitung mit sechs Neuzugängen gestartet

Northeimer Handball-Club: „Das wird eine enge Saison“

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Drei der sechs Neuzugänge des Northeimer HC: (von links) Jannes Haberecht, Kai Kühn, Philipp Güthers und Co-Trainer Oliver Kirch.

Northeim. Nein, eine Prognose, wie der Northeimer HC die Ende August beginnende Saison in der Handball-Oberliga abschließen wird, fällt Trainer Carsten Barnkothe in diesen Tagen schwer.

„Das wird eine enge Saison werden. Wir müssen uns schnell als Mannschaft finden, dann wird vieles für uns möglich sein“, sagt Northeims Trainer.

Seit vergangenem Montag bereitet sich der Tabellenzweite der abgelaufenen Serie auf die neue Spielzeit vor. Vorrangiges Ziel dürfte zunächst die Integration der sechs Neuzugänge sein. Vom Oberliga-Absteiger SV Alfeld kommt Rückraumspieler Jannes Haberecht (20 Jahre). Auf dieser Position kommt auch Phillip Güthers (21, vom Landesligisten HSG Osterode) zum Einsatz. Kreisläufer Kai Kühn (29) und Rückraumspieler Kai Strupheit (33) rücken aus der eigenen Reserve auf. Dazu kommen mit Linksaußen Finn Ozinek (25) und Kreisläufer Jan Wittwer (28) zwei Rückkehrer.

Die sechs Neuen sollen die vier Abgänge ersetzen. Jan-Niklas Falkenhain und Hauke Lapschies wechselten zum Nachbarn und Oberliga-Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg. Sönke Henniges beendete seine Karriere und Dennis Friedrichs zog sich in das zweite Team zurück. Mit Kai Effler (Kreuzbandriss) fällt zudem ein ganz wichtiger Leistungsträger die komplette Saison aus.

Wesentliche Teile der Vorbereitung verpassen wird Tim Gerstmann. Der Rückraumspieler laboriert noch immer an den Folgen einer Fußverletzung aus der vergangenen Serie. „Hoffentlich kann er bald wieder trainieren“, sagt Barnkothe mit Blick auf den Saisonstart und das erste Auswärtsspiel am 27. August beim MTV Vorsfelde.

Um für den Auftakt gut gerüstet zu sein, wurden bislang acht Testspiele abgeschlossen, sieben Partien werden in heimischer Halle ausgetragen. Die schwierigste Partie erwartet den NHC am 13. August beim Drittligisten Eintracht Baunatal. Gleich vier Gegner kommen aus der Landesliga, zudem wird gegen die Verbandsligisten Münden und Söhre sowie gegen den Oberliga-Konkurrenten Börde Handball getestet.

Nach diesen Testspielen dürfen sich die Freunde des NHC auf eine spannende Saison freuen. Weil die Liga von 16 auf 14 Teams verkleinert wird, steigen vier Klubs ab. Doch da wollen sich die Northeimer sowieso raushalten. Ob es aber wieder für die Tabellenspitze reichen wird, bleibt abzuwarten. „Ich sehe vor allem Aufsteiger Duderstadt und Rosdorf-Grone ganz vorne“, sagt Barnkothe.

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