Northeimer Herbstzauber findet statt

Erste Stadtmarketing-Veranstaltung in diesem Jahr

Kürbisschnitzen gehört auch in diesem Jahr wieder zum Angebot des Herbstzaubers. Archiv
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Kürbisschnitzen gehört auch in diesem Jahr wieder zum Angebot des Herbstzaubers. (Archivfoto)

Unter dem Motto „Northeimer Herbstzauber“ wird es am 10. Oktober wieder einen verkaufsoffenen Sonntag mit buntem Programm in Northeims Innenstadt und im Medenheim Center geben. Darüber informiert das Northeimer Stadtmarketing.

Northeim – Los geht es in der Innenstadt ab 12 Uhr. Bunte Blumen- und Pflanzenstände sowie regionale landwirtschaftliche Produkte werden laut Ankündigung an 25 Verkaufsständen angeboten.

Außerdem sorgt die Freiwillige Feuerwehr mit einer „Blaulichtmeile“ mit Vorführungen und Spielen für ein familienfreundliches Rahmenprogramm. Der Karnevalsverein Hollenstedt verkauft Kürbisse. Außerdem können Kinder an dem Stand schaurig schöne Kürbisse schnitzen. Eine Kindereisenbahn sowie ein Karussell laden zum Mitfahren ein. Kulinarische Genüsse runden laut Stadtmarketing das Programm ab.

Von 13 bis 18 Uhr haben zudem viele Geschäfte geöffnet. Sie bieten Herbstangebote und Sonderaktionen im Rahmen des Herbstzaubers.

„Die erste Veranstaltung mit verkaufsoffenem Sonntag in diesem Jahr bringt uns wieder ein bisschen zur Normalität zurück. Die Geschäfte stehen schon lange in den Startlöchern, freuen sich auf ihre Kunden und haben viele attraktive Herbstangebote vorbereitet“, so Tanja Bittner, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins. Der Herbstzauber findet unter Beachtung der aktuellen Landesvorgaben zum Infektionsschutz statt. Deswegen gibt es auch keinen klassischen Marktaufbau, sondern alle Stände sind über die gesamte Fläche der Fußgängerzone verteilt, erklärt Bittner. Sie appelliert an die Besucher, am Veranstaltungstag besonders Rücksicht zu nehmen, auf die Einhaltung der AHA-Regeln – Abstand, Hygiene, im Alltag Maske – zu achten und die individuellen Vorgaben, zum Beispiel an den Ständen, zu befolgen. „Halten Sie auch im Freien 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen ein und tragen Sie, wo das Abstandhalten nicht möglich ist, bitte eine Maske. So können wir alle dazu beitragen, dass Veranstaltungen wie der Herbstzauber wieder stattfinden können, so Bittner.“ 

City-Rummel und Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr mussten wegen der Corona-Pandemie bisher alle Veranstaltungen des Stadtmarketingvereins abgesagt werden und mit ihnen auch die verkaufsoffenen Sonntage in der Innenstadt. Deshalb freue man sich über das „grüne Licht“ zum Veranstaltungs- und Hygienekonzept, das nun für den Herbstzauber von der Stadt und dem Kreis gegeben wurde, sagt Stadtmarketingchefin Tanja Bittner.

Anders sah das noch beim Klostermarkt aus. Hier wären die Auflagen seitens des Landkreises zu hoch gewesen, so Bittner. Denn da man nicht sicher hatte sagen können, dass nie mehr als 1000 Gäste auf einer Fläche zusammenkommen würden, wäre ein Klostermarkt nur unter Einhaltung der 3G-Regel genehmigt worden. Alle Besucher hätten entsprechend kontrolliert werden müssen, ob sie genesen, geimpft oder getestet sind. Was aber laut Bittner nicht praktikabel gewesen wäre.

Die Handhabung und Auslegung der Corona-Verordnung obliege immer dem Landkreis und dem verantwortlichen Veranstalter, erklärt sie auf HNA-Nachfrage, weshalb es in Göttingen wohl möglich war, das Gänseliesel-Fest ohne 3G-Regel auszurichten.

Optimistisch blickt Bittner in die Zukunft, was den City-Rummel Anfang November anbelangt. Wenn sich die Corona-Lage nicht weiter verschlechtere, sei die Ausrichtung des City-Rummels unter Auflagen ähnlich dem Herbstzauber möglich.

Weihnachtsmarkt mit 3G-Regel in Planung

Was die Planungen zum Weihnachtsmarkt anbelange, sei die Lage in Niedersachsen, leider noch sehr unsicher. Die aktuelle Corona-Verordnung gelte nur bis Mitte November. Man müsse abwarten, was entschieden würde. Andere Bundesländer, zum Beispiel Hessen, hätten jetzt schon den Rahmen für Weihnachtsmärkte gesteckt, sodass dort konkret geplant werden könne.

„Wir treten in Niedersachsen wie schon im Vorjahr wieder auf der Stelle und wissen nicht, was kommt“, kritisiert Bittner. Nichtsdestotrotz würde man die Planungen für den Northeimer Weihnachtsmarkt vorsichtig aufnehmen. Vermutlich werde man nicht um einen kontrollierten Zugang herumkommen, erklärt sie. Das heißt, der Weihnachtsmarkt am Münsterplatz müsse umzäunt werden, damit die 3G-Regel umgesetzt werden könnte. (Von Rosemarie Gerhardy)

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