Northeimer Feuerwehrkräfte helfen in Hildesheim

Kreisbrandmeister Kühle: Vorsichtige Entwarnung an der Innerste

Northeim. 109 Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft 2 des Landkreises Northeim sind mit 28 Fahrzeugen am Donnerstagmorgen zum Hochwassereinsatz nach Hildesheim aufgebrochen.

Mit dabei ist auch Kreisbrandmeister Bernd Kühle. In einem Telefonat am Donnerstagnachmittag sagte er, dass sich die Lage im Bereich Hildesheim langsam wieder entspanne. Nachdem am Vormittag befürchtet worden war, dass die Pegel der Innerste weiter ansteigen, entspannte sich der Einsatz für die Northeimer im Laufe des Tages.

Kühle und seine Northeimer Feuerwehrkameraden sind derzeit in einem Wohngebiet namens "Große Venedig" in Hildesheim eingesetzt. Dort gibt es auch Tennisanlagen und ein Schwimmbad. "Wir haben jede Menge Sandsäcke befüllt, auch auf Vorrat", berichtet er.

Noch unklar sei, ob ein Gestüt mit 80 Pferden im Laufe des Tages noch evakuiert werden müsse. "Wir müssen einfach abwarten", so Kühle.

In Hildesheim hatte der Fluss Innerste am Mittwoch Rekordpegelstände erreicht, am Donnerstag stiegen die Pegel der Innerste und weiterer Nebenflüsse bis mittags weiter an. Dann sanken sie langsam.

Nach den Worten des Kreisbrandmeisters soll der Einsatz der Northeimer Kameraden im Nachbar-Landkreis bald beendet sein:"Wir werden um 18 Uhr abgelöst. Mehr kann ich meinen Kameraden auch nicht zumuten." Zum Teil seien die Kräfte bereits seit Montagabend fast rund um die Uhr im Einsatz.

Begleitet wurden die Feuerwehrleute aus dem Brandschutzabschnitt Ost (Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg, Northeim, Moringen) und West (Bodenfelde, Hardegsen und Uslar) von einem Rettungswagen der DRK-Bereitschaft.

Neben den Einsatzkräften aus dem Kreis Northeim sind aktuell auch Kräfte aus den Landkreisen Nienburg, Schaumburg und Göttingen im Bereich Hildesheim im Einsatz.  

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