Northeimer Ortsräte: Stadt soll Kitas behalten

Schwieriges Thema: Die Northeimer Ortsräte diskutierten in ihrer gemeinsamen Sitzung über die Zukunft der städtischen Kindergärten. Foto: Mönkemeyer

Northeim. Die Ortsräte und Ortsbevollmächtigten der 15 Northeimer Ortschaften haben sich mehrheitlich dagegen ausgesprochen, die städtischen Kindergärten an freie Träger zu übertragen.

In der gemeinsamen Sitzung, die am Mittwochabend in der Northeimer Stadthalle stattfand, befürworteten lediglich die Ortsräte Denkershausen, Hohnstedt, Stöckheim und Bühle sowie der Ortsbeauftragte der Ortschaft Berwartshausen den entsprechenden Beschlussvorschlag der Verwaltung.

Der sieht unter anderem vor, dass der Bürgermeister der Stadt Northeim beauftragt wird, unverzüglich die Übertragung der städtischen Kindergärten auf andere Träger einzuleiten und hierzu eine öffentliches Interessenbekundungsverfahren in Gang zu setzen.

Der Ortsrat Lagershausen lehnte am Mittwoch den Verwaltungsvorschlag ab und beantragte statt dessen, das vorliegende Kindertagesstättenkonzept anzuwenden - allerdings in einer modifizierten Fassung. Die soll den Erhalt aller Kindergärten garantieren und nur im Einzelfall die Möglichkeit der Übertragung von Einrichtungen an freie Träger einräumen. Die Argumente der Stadt für die Abgabe aller Kindergärten seien zwar nachvollziehbar, aber eben nicht mehrheitsfähig, begründete Ortsbürgermeister Hans-Henning Meinecke den Antrag. (nik)

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