Neun Figuren kommen in die Innenstadt

Northeimer Skulpturen-Pfad startet mit Zwerg Nase

Einweihung: Zwerg Nase als Koch wurde von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser getauft. Die Figur steht gegenüber am Traditionsrestaurant Zur Schere. KSN-Chef Guido Mönnecke, Theaterleiterin Ruth Brockhausen (links) und die Bildhauerschüler schauen zu. Foto: Gödecke 

Northeim. Die erste von insgesamt neun Figuren für den neuen Skulpturenpfad durch Northeims Innenstadt ist fertig.

Im Beisein aller beteiligten 14 Bildhauerschüler, der Sponsoren und Auftraggeber sowie einiger Ratsmitglieder und Passanten wurde „Koch Zwerg Nase“ enthüllt und von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser symbolisch getauft.

19 Tage lang hatten Holzbildhauerschüler aus der Schnitzfachschule Berchtesgaden in Werkstatt-Zelten vor dem Theater der Nacht unter den Augen der Öffentlichkeit gearbeitet, um die ursprünglich sechs Skulpturen, die sie zuvor im Kleinformat kreiert hatten, in voller Größe aus Hartschaumblöcken und einem Beton-Glasfasergemisch zu erschaffen.

Auftraggeber der Figuren, die innerhalb der nächsten beiden Wochen in der Fußgängerzone, an der Stadtmauer und im Stadtpark aufgestellt werden sollen, ist die Kreis-Sparkasse Northeim. Sie spendiert der Stadt anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens das Kunstprojekt und gab dafür 30 000 Euro. So konnten Material und Unterbringung der Künstler bezahlt werden.

Dass diese letztlich sogar drei Figuren mehr geschaffen haben, als geplant, ist der Tatsache zu verdanken, dass einige der Bildhauer-Schüler schon Erfahrung mit dem Material Beton hatten und so schneller mit ihren Figuren fertig wurden als vorgesehen. So kommt nun, dass zum Beispiel „Zeitretterin“ Momo aus dem gleichnamigen Märchen von Michael Ende jetzt auch ihre gutmütige Roman-Begleiterin, die Schildkröte „Kassiopeia“, in der Fußgängerzone neben sich finden wird. Auch gibt es zwei Stadtmauerzwerge mehr.

Die Skulpturen haben alle Bezüge zu Stücken, die das Theater der Nacht, spielt, das in diesem Jahr 15 Jahre alt wird und das das Projekt angestoßen hatte. Gleichzeitig werden Motive aus der Northeimer Stadtgeschichte in den Figuren sichtbar. Die Skulpturen sollen laut Bürgermeister Tannhäuser als Skulpturenpfad auch touristisch vermarktet werden. 

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