Northeimer Sporthalle: Hartmann soll verhandeln

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Ehemaliges Realschulgelände: Hier soll die neue Schuhwallhalle gebaut werden. 

Der Northeimer Bürgermeister soll mit der Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Northeim“ Verhandlungen über den Kauf des ehemaligen Realschulgeländes aufnehmen.

Northeim – Das hat der Rat der Stadt Northeim am Donnerstag einstimmig beschlossen, nachdem der angedachte Tausch eines Teils des Mühlenangers gegen den geplanten Schuhwallhallenstandort vom Tisch ist.

Ob die neue Sporthalle dort aber dann auch tatsächlich errichtet wird, sollte nach Ansicht von FDP und FuL erst endgültig entschieden werden, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind und das Ergebnis des Architektenwettbewerbs vorliegt. Beide Fraktionen plädierten dafür, dass die Stadt sich die Option offen halten möge, die Halle vielleicht doch auf dem Mühlenanger zu errichten, da der Bau auf diesem Standort kostengünstiger wäre.

Bürgermeister Simon Hartmann wies diesen Vorschlag zurück und appellierte an alle Fraktionen, sich an den Grundsatzbeschluss vom 25. Oktober des vergangenen Jahres zu halten, der einen Neubau der Sporthalle am Schuhwall vorsehe. Heiner Hegler sagte dies für die CDU-Fraktion zu.

Berthold Ernst (SPD) warf der FuL vor, den Grundsatzbeschluss unterschwellig kippen zu wollen und betonte, dass der Standort Schuhwall Gegenstand des Wettbewerbs sei, für den die Stadt bereits Geld ausgegeben habe. Sein Fraktionskollege René Leitner gab zu bedenken, dass beim Bau der Halle auf dem Mühlenanger möglicherweise der Zuschuss des Landkreises für die Schulsporthalle gefährdet wäre, ebenso wie der geplante steuerliche Querverbund, in dem die Sporthalle, die Schwimmhalle, das Bergbad und das Sudheimer Freibad in der geplanten Sport und Freizeit GmbH zusammengefasst werden soll.

Bezüglich des Sudheimer Freibades beschloss der Rat, dass der Betrieb zum 1. Dezember dieses Jahres wieder auf die Stadt übergeht. Bürgermeister Hartmann betonte, dass mit der Übernahme und der späteren Eingliederung in die Sport und Freizeit GmbH der Bestand des Bades garantiert sei.

Heiner Hegler (CDU) betonte hierzu einschränkend, dass der Bestand nur so lange garantiert werden könne, wie die Ertragslage der Stadtwerke gut sei. Er enthielt sich bei der Abstimmung.

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