Notfahrplan gilt zunächst bis zum 19. April

Northeimer Stadtbusverkehr: Krisenmodus mit zwei neuen Linien 

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Der Northeimer Stadtbusverkehr läuft ab heute wie an den Wochenenden. Die neu eingerichteten Linien 8 und 9 entsprechen den bisherigen Linien 34 und 13, wurden aber um einige Haltestellen erweitert. 

Northeim – Um den Stadtbusverkehr möglichst lange aufrecht erhalten zu können, stellt die Firma Weihrauch ab Donnerstag, 26. März, bis voraussichtlich Sonntag, 19. April, den Stadtverkehr auf einen Notverkehr um.

Wie Geschäftsführer Horst Weihrauch mitteilte, besteht dieser Notverkehr aus zwei Stadtbuslinien, die wie bisher am Wochenende nunmehr die ganze Woche über verkehren. „Dabei bedienen die Linien den Großteil aller Haltestellen und stellen damit ein akzeptables Grundangebot dar“, so Weihrauch.

Die Bedienung wird montags bis freitags von circa 6 bis 20 Uhr, samstags von circa 8 bis 20 Uhr und sonntags von circa 12 bis 20 Uhr erfolgen.

Die Linienverläufe und die Linienbezeichnungen haben sich jedoch verändert:

. Die neu bezeichnete Linie 8(vormals 34) verkehrt wie bisher zwischen Hillerse und Verdistraße, bedient jedoch neu im Zwei-Stunden-Takt auch das Krankenhaus.

. Die neu bezeichnete Linie 9 (vormals 13) verkehrt wie bisher zwischen Langenholtensen und Sudheim, bindet jedoch von Langenholtensen kommend den Neustädter Ring mit ein.

Die neuen Pläne sollen laut Weihrauch vorerst bis zum 19. April gelten, weil voraussichtlich am 20. April die Schule wieder beginnt. Bei einer eventuellen Verlängerung des Unterrichtsverbotes gelten die Notfahrpläne weiter. Diese sind auf der VSN-Homepage www.vsninfo.de abrufbar und in den Stadtbussen erhältlich. Alle bedienten Haltestellen werden mit den entsprechenden Aushangfahrplänen versehen.

„Wir nehmen diese kurzfristige Umstellung vor, weil wir einerseits unsere Fahrer in verminderter Anzahl der Ansteckungsgefahr aussetzen wollen und aufgrund des geltenden Kontaktverbotes die Nutzung der Busse stark nachgelassen hat, wir andererseits aber eine Grundversorgung im Linienverkehr sicherstellen wollen“, so Weihrauch. „Das Verbot des Vorn-Einstiegs bleibt zur Vermeidung von Ansteckungen weiterhin gültig; Fahrscheine können im Bus nicht mehr gelöst werden und die Fahrausweiskontrolle entfällt weiterhin.“

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