Neues Gebäude für Kindergarten und Feuerwehr gewünscht

Ortsrat für Abriss der Alten Schule in Hohnstedt

Großer Sanierungsbedarf: Die Alte Schule in Hohnstedt müsste nach Ansicht des Ortsrates durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: Jelinek

Hohnstedt. Die Alte Schule in Hohnstedt soll durch ein neues Gebäude ersetzt werden, in dem dann der Kindergarten und die Feuerwehr untergebracht werden können.

Diesen Wunsch hat der Ortsrat Hohnstedt in seiner jüngsten Sitzung formuliert.

„Uns ist klar, dass das nicht kurzfristig zu machen ist“, sagt Ortsbrügermeister Friedrich Lange. Mittelfristig sei ein Neubau aber die vernünftigste und kostengünstigste Lösung, um die gegenwärtigen Probleme mit dem stark sanierungsbedürftigen Gebäude, in dem der Kindergarten und die Feuerwehr untergebracht sind, in den Griff zu bekommen. „Wir haben die Verwaltung beauftragt, entsprechende Planungen in die Wege zu leiten.“

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das derzeitige Platzangebot für die ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr völlig unzureichend sei, bestehe dringender Handlungsbedarf.

Der Ortsrat sei davon überzeugt, dass ein „Neubau auf der grünen Wiese“ für die Stadt Northeim billiger wäre als die Sanierung des alten Gebäudes. „Wir stellen uns vor, dass der Neubau unterhalb der Alten Schule entsteht“, so Friedrich. „Und nach dem Umzug des Kindergartens und der Feuerwehr könnte das alte Schulgebäude abgerissen werden und dort Parkplätze entstehen.“

Auch für die Planungen bezüglich des Kindergartenstandorts sei dies die beste Lösung, betont Friedrich. Nach wie vor plädiere der Ortsrat dafür, die Kindertagesstätte an einen privaten Träger zu übertragen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung war der Nachtragshaushalt der Stadt Northeim für das laufende Jahr. Der fand bei Ortsrat Hohnstedt uneingeschränkt Zustimmung. „Wir sind froh, dass darin weitere Mittel für den Ausbau des schnellen Internets vorgesehen sind“, betont Friedrich. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Gewerbetriebe in Hohnstedt im Vergleich zu anderen Northeimer Ortschaften sehr hoch liege, sei dieser Schritt dringend notwendig.

Feuerwehrauto 

Ein weiterer Grund zur Freude sei, dass aus dem vorgelegten Zahlenwerk hervorgehe, dass die Hohnstedter Feuerwehr in 2019 mit einem neuen Feuerwehrauto rechnen könnte. Im ursprünglichen Haushaltsplan sei das nicht berücksichtigt gewesen.

Bezüglich der großen Verkehrsbelastung durch die B3 wünscht sich der Ortsrat, dass der Bau einer Umgehungsstraße in den Verkehrswegeplan aufgenommen wird. „In Sebexen hat es immerhin 40 Jahre gedauert, bis die Umgehung endlich gebaut wurde und wir werden das wohl auch nicht mehr erleben“, sagt Friedrich. „Aber wenn wir jetzt nicht handeln, wird Hohnstedt niemals eine Umgehung bekommen.“

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