Zwei Garagen im DGH könnten umgebaut werden

Jugendliche im Dorf Hollenstedt sollen Treffpunkt bekommen

Aus Garagen soll ein Jugendraum werden: Im Untergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses Hollenstedt sind die Garagen angeordnet (Archivbild). In eine davon wurden kürzlich in eine Toilettenanlage eingebaut. Foto: Gödecke

Hollenstedt. In der Northeimer Ortschaft Hollenstedt soll ein Jugendraum entstehen. Dafür hat sich der Ortsrat des Dorfes in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

Alle Mitglieder des Ortsrates waren sich einig, dass die Jugendlichen des Ortes einen eigenen Raum als Treffpunkt bekommen sollen. Auserkoren dafür hat das Gremium zwei zur Zeit als Abstellräume genutzte Garagen im Dorfgemeinschaftshaus.

Der Umbau der Garagen soll in Eigenarbeit durch den Ortsrat aber auch durch die Dorfjugend selbst geschehen. Laut Ortsbürgermeister Werner Boldt haben sich bereits 20 Jugendliche aus dem Ort in eine Liste eingetragen und damit die Bereitschaft signalisiert mit anzupacken.

Voraussetzung für den Umbau, der nach Schätzung des Ortsrats etwa 20.000 Euro kosten werde, ist laut Boldt allerdings, dass die Stadt grünes Licht für eine etwas niedrigere Raumhöhe als bei solch öffentlichen Einrichtungen normal gibt. Maximal könnte eine Raumhöhe von 2,20 Meter geschaffen werden.

Dazu ist nach Boldts Worten allerdings eine Tieferlegung des Fußbodens in den Garagen um 25 Zentimeter nötig. Eine Arbeit, die in Eigenleistung gemacht werden könne, ebenso wie der Einbau von Fenstern und einer Tür an der Vorderfront. Geschaffen werden könnten so ein 40 Quadratmeter großer Jugendraum. Da die dritte Garage erst kürzlich vom Ortsrat in eine Toilettenanlage umgebaut wurde, sei auch die Frage der Toilettennutzung für die Jugendlichen geklärt.

Wann mit dem Umbau begonnen werden kann, steht nach Angaben des Ortsbürgermeisters noch nicht fest. Erst müsse ein Bauantrag gestellt werden und die Genehmigung vorliegen, dann müsse man die Finanzierung klären, wobei man auch auf Unterstützung durch die Stadt und durch Sponsoren hoffe.

Neuer Ortsjugendpfleger 

Erfreut hat der Ortsrat laut Boldt zur Kenntnis genommen, dass sich mit Andreas Knecht-Böhmert auch eine Person aus dem Ort bereit erklärt habe, das seit Jahren vakante Amt des Ortsteiljugendpflegers in Hollenstedt zu übernehmen. Das Ortsgremium stimmte einstimmig für diese Lösung. Damit sei eine wichtige Voraussetzung, dass die Jugenraumarbeit gut laufen wird, erfüllt.

Wo bleibt Brückenplanung? 

Verschnupft zeigte sich das Ortsgremium laut Boldt darüber, das es im Bauamt noch keine genauen Pläne für den Ersatz der Böllenbrücke in Hollenstedt gebe, obwohl der Neubau für dieses Jahr geplant ist. Im Etat der Stadt sind dafür 208 000 Euro vorgesehen. Die Beratung über den Punkt habe der Ortsrat deswegen absetzen müssen. Sobald die Planung vorliege, soll das Bauamt den Ortsrat informieren, mahnte das Gremium an. (goe)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.