Wasserfläche nicht mehr zu sehen

Ortsrat kritisiert den Zustand des Denkershäuser Teichs

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Aus der Vogelperspektive: Der Denkershäuser Teich. Die Luftaufnahme entstand im Sommer 2010. Da war die Wasserfläche noch etwas größer als heute.

Denkershausen. Der Ortsrat Denkershausen hat die Northeimer Stadtverwaltung aufgefordert, dafür zu sorgen, dass der Denkershäuser Teich wieder als Teich wahrgenommen werden kann.

Dazu soll sie mit dem Landkreis Northeim Kontakt aufnehmen, der für den Natur- und Umweltschutz und damit auch die Teichunterhaltung zuständig ist.

Wie Ortsbürgermeister Raimund Köhler aus der Sitzung berichtete, hat das Gremium einmütig den Zustand des Teiches vor allem im südwestlichen Uferbereich kritisiert. Dieser sei nicht nur durch Schilf, sondern mittlerweile auch durch Büsche zugewachsen. Von einer Wasserfläche sei nichts mehr zu sehen.

Der Ortsrat möchte, dass auch hier mit schwerem Gerät das Teichgelände ausgebaggert wird, wie das vor Jahren schon einmal an anderer Stelle weiter östlich geschehen sei.

Schließlich, so Köhler, habe die Stadt vor Jahrzehnten doch einmal einen Millionen-Mark-Betrag von der Deutschen Bundesbahn erhalten. Mit dem Geld sollten Maßnahmen am Teich vorgenommen werden als Ausgleich für Naturflächen, die der Bau der ICE-Neubautrasse vernichtet habe. Es gelte zu prüfen, ob von diesem Geld noch etwas übrig sei.

Köhler: „Ich kann mir auch vorstellen, dass der Ortsrat oder Menschen aus Denkershausen anschließend die Pflege des Teiches übernehmen könnten, wenn der Landkreis dafür Geld zur Verfügung stellt. Voraussetzung sei jedoch, dass die Wasserfläche wieder vergrößert werde und das Teichgelände nicht weiter verlande.

Gehwege kaputt

Kritik übte der Ortsrat an der Ablehnung der Stadt, die Gehwege Am Piepenbrink und am Heiligenkamp zu sanieren. Dies habe der Ortsrat schon mehrfach gefordert. Die Gehwege seien kaputtgefahren, hieß es seitens des Ortsgremiums. 

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