Stadtbrandmeister meldet Wunsch an

Ortswehren brauchen Meldeempfänger

Funkmeldeempfänger: So sieht er aus. Archivfoto: Köppe

Northeim. Immer weniger Aktive in den Ortsfeuerwehren arbeiten noch in ihrem jeweiligen Wohnort. Das macht eine Alarmierung der örtlichen Feuerwehr im Ernstfall immer schwieriger, weil die Sirene im Ort von immer weniger Helfern gehört wird.

Auf diesen Umstand machte jetzt Northeims Stadtbrandmeister Günther Brüning in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung des Northeimer Stadtrates aufmerksam. Dies natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken.

Abhilfe könnte die Ausstattung aller Ortsfeuerwehren mit so genannten Funkmeldeempfängern schaffen. Dabei handelt es sich um Kleinstfunkgeräte ohne Sprechfunktion, die Alarm schlagen und auf einem kleinem Display den Einsatzort und den Einsatzgrund anzeigen.

Brüning schlug eine Ausstattung der Ortswehren in mehreren Etappen und erst einmal zumindest für die Atemschutzgeräteträger und andere wichtige Posten in einer Ortswehr vor. In einer ersten Phase wäre mit einer Anschaffung von etwa 90 Geräten zu rechnen.

Die Nachricht nahm Stadtkämmerer Jörg Dodenhöft mit Sorgenfalten im Gesicht zur Kenntnis, kostet doch ein Empfänger rund 230 Euro. Das wären zwar erst einmal nur 20.000 Euro. Doch insgesamt zählen die Ortswehren im Stadtgebiet 700 Aktive.

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