Parkplatz-Affäre: Staatsanwaltschaft prüft Anklage

Das Northeimer Rathaus.

Northeim. In die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei in Sachen Rück- und Wiederaufbau von Parkplätzen an der Northeimer Finkenstraße kommt Bewegung.

Nachdem die Polizei ihre Ermittlungen und Vernehmungen abgeschlossen hat, liegen die Akten nun bei der Staatsanwaltschaft Göttingen.

Laut Pressesprecher Andreas Buick gebe es umfangreiche Einlassungen der beiden Beschuldigten, die im Bauamt der Stadt Northeim beschäftigt sind. Über ihre Anwälte hätten beide Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben, so Buick weiter. Seitens der Staatsanwaltschaft werde nun geprüft, ob das Vorgehen der beiden Bauamts-Mitarbeiter strafbar war oder nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Oktober vorigen Jahres Ermittlungen wegen Untreue eingeleitet, nachdem die HNA darüber berichtet hatte, dass die Parkplätze an der Finkenstraße plötzlich rückgebaut und nach einem Anruf im Rathaus wiederhergestellt worden waren. Dadurch war der Stadt Northeim ein Schaden von 11.000 Euro entstanden.

Bei einer Durchsuchung von Polizei und Staatsanwaltschaft im Rathaus wurden im Bauamt Akten beschlagnahmt. Allerdings erst beim zweiten Besuch, denn zuvor hatte die Verwaltung die freiwillige Herausgabe der Akten verweigert.

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