Den Service gibt es seit einem Jahr

Parkschein per Handy bringt in Northeim noch kein Geld

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Parken per Handy: Parkscheine können in Northeim und Einbeck schon per SMS und App gelöst werden. Die Stadt Bad Gandersheim berät aktuell noch über die Einführung.

Northeim. Seit knapp über einem Jahr können Autofahrer in der Stadt Northeim Parkscheine nicht nur am Automaten, sondern auch über das Mobiltelefon nutzen. Den Dienst des Handyparkens gibt es seit 11. März 2016.

Die Bilanz des ersten Jahres: Keine Mehreinnahmen für die Stadt, aber auch keine Kosten.

Rund 2500 Parkvorgänge konnte die Stadt Northeim im ersten Jahr registrieren. „Nach Abzug der Kosten konnte kostendeckend gewirtschaftet werden“, teilt Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser auf HNA-Anfrage mit. Die Nutzer haben ihre Parkscheine per SMS, Anruf oder Applikation auf dem Smartphone gelöst. Möglich ist der Dienst auf den kostenpflichtigen Parkplätzen in der Innenstadt, am Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof sowie am Nordhafen.

Handyparken ist gefragt

Laut Stadtverwaltung soll das Handyparken „in jedem Fall fortgeführt werden, da es nach ersten Einschätzungen immer stärker nachgefragt wird“, sagt Tannhäuser. Zwar nutzen aktuell nur anderthalb Prozent der Parkenden diese zusätzliche Bezahlmöglichkeit. Ein Grund für die noch geringe Nutzung könne laut Bürgermeister sein, dass viele den Dienst und den damit gebotenen Komfort noch nicht kennen. Probleme mit überzogenen Parkscheinen gebe es in der Stadt insbesondere am Bahnhof. „Hier könnte bequem nach Verlassen des Fahrzeugs auf dem Weg zum Zug oder auch erst im Zug ein Ticket gelöst werden. Hervorzuheben ist außerdem die Verlängerungsfunktion bis zur Höchstparkdauer“, erklärt der Bürgermeister.

In Einbeck, wo bereits seit Mai 2015 der Dienst angeboten wird, sind die Nutzerzahlen mit 2418 Nutzern in 2016 identisch. Im Vergleich zu 2015 mit 1752 Nutzern ist die Zahl gestiegen. Die Stadt Bad Gandersheim plant aktuell die Einführung des Handyparkens. Die Beratungen dazu im Stadtrat dauern allerdings weiter an. 

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