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Tanzstudio Baufeldt präsentiert „Best of Musical“-Show in der Northeimer Stadthalle

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Von: Hans-Joachim Oschmann

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Die Tänzerinnen der Tanzschule Baufeldt.
Die Tänzerinnen der Tanzschule Baufeldt. © Hans-Joachim Oschmann

Viel Applaus gab es für die Akteure der Tanzschule Baufeldt in der Northeimer Stadthalle.

Northeim – Aller guten Dinge sind drei, sagt man so – in diesem Fall waren es sogar vier und keineswegs gute. Gleich viermal wurde die Tanzshow von Kerstin Baufeldt wegen der Corona-Pandemie nämlich verschoben. Jetzt fand sie endlich statt, einmal am Samstag und zweimal am Sonntag in der Northeimer Stadthalle. Aller guten Dinge sind halt doch drei.

Das Programm rund um das Thema „Best of Musical“ hat die Katlenburger Tanzpädagogin eins zu eins von der ursprünglich für 2020 in Osterode geplanten Show übernommen. Vieles andere hat sich allerdings geändert, so die Zusammensetzung der Gruppen.

„Einige haben aufgehört, neue sind dazu gekommen, etliche besonders von den jüngeren Eleven waren aus den Kostümen herausgewachsen“, berichtet Baufeldt. Eine der größten Herausforderung – neben der Aufrechterhaltung der Motivation der Tänzerinnen in der Pandemie-Zeit – sei der Umtausch der Karten gewesen.

Das alles war vergessen, als sich der Vorhang am Samstag das erste mal öffnete. Diese und die beiden folgenden Shows waren ausverkauft und das Publikum - darunter viele Eltern und Verwandte - genauso gespannt und aufgeregt wie die Tänzerinnen. 400 der 500 Schülerinnen des Tanzstudios standen auf der Bühne, hinter den Kulissen wirkten 25 Helferinnen und Helfer.

Als Pinguin verkleidete Kinder zeigen eine Tanzfigur
Die Kleinsten traten als Pinguine auf. © Hans-Joachim Oschmann

An dem Anspruch von Kerstin Baufeldt, alles möglichst perfekt in Szene zu setzen, hat sich nichts geändert, deshalb waren alle Shows absolute Glanzlichter mit Beifall für viele Szenen und jeweils tosendem Schlussapplaus. Gekonnt und engagiert durchs Programm führte Julian Baufeldt, meist im schicken Anzug, einmal auch als Beachboy und sogar auf Inlinern.

Die Gala wartete mit 20 Shows und 50 Musiktiteln aus Musicals wie Dirty Dancing, Starlight Express, Pocahontas, König der Löwen über Aladin, Tanz der Vampire bis zu Abba auf. Die Tänzerinnen strahlten, es war die riesige Freude, endlich wieder auf der Bühne zu stehen und den Applaus zu genießen, auch wenn nicht alles wie am Schnürchen lief. Das störte wirklich niemanden. Die Begeisterung schwappte schnell von der Bühne auf die Zuschauerreihen über.

Die Show war trotz ihrer Dauer von 150 Minuten immer kurzweilig. Die Choreografien stammten überwiegend von Studio-Chefin Kerstin Baufeldt. Auch Tochter Christina Baufeldt hatte einige mitgestaltet.

Außerdem stand sie wiederholt aus Tänzerin auf der Bühne. Die tollen Kostüme kamen beim Publikum genauso gut an wie Merit Brüning, die mit zwei Gesangseinlagen glänzte. (Hans-J. Oschmann)

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