Nach grünem Licht aus Hannover

Pläne für Weihnachtsmärkte in Northeim und Einbeck stehen

Blick auf den hell erleuchteten, abendlichen  Weihnachtsmarkt
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In diesem Jahr soll trotz der coronabedingten Veränderungen Weihnachtsstimmung in die Northeimer Innenstadt einziehen. Mit Abstand und neuer Anordnung der Buden plant das Stadtmarketing die Münsterweihnacht 2020.

Die Landesregierung, Kommunen und Schausteller haben sich in dieser Woche darauf geeinigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen Weihnachtsmärkte trotz Corona stattfinden können. Abstands- und Hygienekonzepte müssen nun für die Weihnachtsmärkte erarbeitet werden.

Einbeck/Northeim – Seiner Zeit voraus war bereits das Einbecker Stadtmarketing. „Wir haben schon seit der zweiten Septemberwoche ein vom Landkreis genehmigtes Konzept vorliegen“, erklärt Projektmanagerin Lena Maier. Natürlich müsse es immer wieder an die neuen Vorgaben des Landes angepasst werden.

Im Prinzip werde beim Einbecker Weihnachtsdorf alles wie beim Wochenmarkt gehandhabt. Die rund 20 Stände werden auf dem Marktplatz verteilt stehen. Die Wege beim Anstehen werden als Einbahnstraße ausgeschildert und markiert. „Die Schausteller sind schon fleißig am Bauen und überlegen, wie sie das dann auch optisch schön umsetzen“, so Maier. Sie werden zudem beim Weihnachtsdorf entsprechend Ordner abstellen, um dafür zu sorgen, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Beim Kauf am Stand ist das Maskentragen erforderlich. Beim Verzehr darf die Maske wie im Restaurant abgenommen werden.

Tanja Bittner, Geschäftsführerin des Northeimer Stadtmarketings.

Zurzeit dürfen zehn Personen zusammen an einem Stand stehen. Das füge sich gut, denn so viele passten auch an eine der Raufen, erklärt Maier. Geplant seien auch wieder ein Kinderkarussell und die Stockbahn, die regelmäßig desinfiziert würden.

Für Northeim steht die Genehmigung des Hygienekonzepts seitens des Landkreises noch aus, so Stadtmarketingchefin Tanja Bitter, aber man stehe in den Startlöchern und habe mehrere Varianten erarbeitet. Eisstockschießen, Kinderkarussell, Kasperletheater im Zirkuszelt und Buden seien wieder vorgesehen.

Allerdings soll in diesem Jahr die ganze Fläche am Münster genutzt und die Stände nach außen ausgerichtet werden. Der Innenbereich würde mit Tannen geschmückt und böte somit genügend Platz für die Besucher. Nicht stattfinden könne das Bühnenprogramm sowie die langen Abende mit Musik. Damit entfalle, so bedauert sie, coronabedingt auch die Homecoming-Party

Eine Registrierung der Weihnachtsmarktbesucher sei nicht erforderlich, das wäre auch kaum umsetzbar, erklären Bittner und Maier. Dass es nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr geben soll, stört die beiden nicht, da haben das Weihnachtsdorf sowie die Münsterweihnacht schon geschlossen.

Soweit es wegen Corona nicht zu weiteren Einschränkungen kommt, öffnet das Einbecker Weihnachtsdorf am 25. November, die Northeimer Münsterweihnacht beginnt bereits am 23. November.

Außerdem plant das Northeimer Stadtmarketing noch zwei weitere Events in der Innenstadt. Am 11. Oktober soll unter dem Namen „Herbstzauber“ ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Coronabedingt mussten bislang die ursprünglich geplanten verkaufsoffenen Sonntage zum Frühlingserwachen, zur Nom Mot und zum Klostermarkt abgesagt werden. Deshalb möchte man nun zum Shoppingvergnügen im Herbst einladen, so Bittner.

Festhalten möchte man auch am City-Rummel, der Anfang November auf dem Münsterplatz stattfinden soll. Rosemarie Gerhardy

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