Platznot: Grundschule Kreiensen soll Anbau erhalten

Grundschule Kreiensen mit Protestplakat. Foto: Bertram

Kreiensen. Die Grundschule Kreiensen soll ihren Platzbedarf durch einen Anbau langfristig decken können, der in Leichtbauweise errichtet werden soll.

Dafür hat sich einstimmig der Schulausschuss des Einbecker Stadtrates ausgesprochen.

Nach den Sommerferien will das Gremium - sobald die Kosten für eine Stahlrahmenbau-Lösung mit einem Fahrstuhl vorliegen - endgültig diejenige Variante auswählen, die realisiert werden soll. Einen 1,1 Millionen Euro teuren massiven Anbau und eine 570.000 Euro kostende Containerlösung hat der Ausschuss verworfen.

Ein vorgeschlagener Umzug einiger Klassen in das Schulzentrum Greene (HNA berichtete) ist ebenso vom Tisch. Gegen die Pläne, die Außenstelle Greene der Grundschule in das sich in Trägerschaft des Landkreises befindende Schulzentrum zu verlegen, hatten zuletzt nicht nur die Eltern massiv protestiert. Auch die Landesschulbehörde hatte sich dagegen ausgesprochen.

Als kurzfristige Übergangslösung für die Raumnot soll eine Schulklasse in Kreiensen im jetzigen Förderraum untergebracht werden; die dort bisher angebotenen Förderstunden sollen im wenige Meter entfernten ehemaligen Rathaus Kreiensen gegeben.

Die Sprachlernklasse wird nach den Plänen im jetzigen Werkraum unterrichtet, die Werkbänke dafür an die Seite geschoben. Ab der 5. Stunde wird dieser Raum für die Betreuung weiterhin mit genutzt. „Ich weiß nicht, ob diese Lösung funktionieren wird, aber wir wollen es versuchen“, sagte Schulleiterin Bettina Ackermann.

In der Grundschule Kreiensen werden zurzeit 161 Kinder unterrichtet, in der Außenstelle Greene mehr als 70 Kinder. Ursprünglich sollte die alte Grundschule in Greene wegen rückläufiger Schülerzahlen geschlossen werden. (zfb)

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