Brand in Gartenlaube und Wohnhaus

Feuer in Opperhausen: Polizei schließt erneute Brandstiftung aus

Hohnstedt Feuerwehr Feuer Brand Kellerbrand
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Am Mittwoch brannte es in einem Wohnhaus in Hohnstedt

Sirenenalarm ließ am Mittwochabend die Menschen im Bereich Einbeck aufschrecken: Am Tag zuvor hatte die Polizei die Festnahme des mutmaßlichen Brandstifters verkündet, der zahlreiche Brände in Einbeck und den umliegenden Ortschaften gelegt haben soll.

Und nun brannte schon wieder eine Gartenlaube? Sofort wurde in den sozialen Netzwerken spekuliert, dass wieder ein Brandstifter im Bereich Einbeck unterwegs ist.

Die Northeimer Polizei gab aber noch am Mittwochabend Entwarnung: Für das Feuer in der Gartenlaube in Opperhausen wird ein technischer Defekt verantwortlich gemacht.

Polizeidirektor Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim, bekräftige diese Aussage dann am Donnerstag erneut: Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor, das hätten auch weitere Ermittlungen der Tatortgruppe der Polizei ergeben.

Dasselbe gelte für den Brand am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus in Hohnstedt. Hier war ein Sachschaden von 30 000 Euro entstanden. Fünf Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Einsatzkräfte der Feuerwehren mussten mehrere Bewohner und Haustiere aus dem ersten Obergeschoss retten, die das Haus aufgrund der starken Verqualmung im Treppenhaus nicht mehr selbst verlassen konnten, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Wie ein Sprecher der Kreisfeuerwehr mitteilte, wurden eine Person durch ein Fenster und vier weitere Bewohner sowie ein Säugling über einen Balkon gerettet. Die Feuerwehren setzten dazu Steckleitern und eine Drehleiter ein. Ebenfalls sicher ins Freie gebracht wurden ein Hund und zwei Katzen.

Bei dem Brand in der Gartenlaube entstand ein Schaden von 5000 Euro.

Aufgrund der Vielzahl von Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurde von der Einsatzleitstelle ein so genannter „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst und entsprechend alarmiert.

Eine Vielzahl von Rettungswagen verschiedener Organisationen waren mit dem Leiter Rettungsdienst, dem Leitenden Notarzt und der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort.

Bei dem Brand in der Gartenlaube, der gegen 18.20 Uhr gemeldet wurde, war ein Schaden von 5000 Euro entstanden.  kat

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