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Stadtlauf Northeim findet 2022 wieder statt - Stadt gibt Geld dazu

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Von: Axel Gödecke

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Der Northeimer Stadtlauf (hier ein Bild von 2019) soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Archiiv
Der Northeimer Stadtlauf (hier ein Bild von 2019) soll in diesem Jahr wieder stattfinden. © Hubert Jelinek

Der Northeimer Stadtlauf soll in diesem Jahr nach der Coronapause wieder stattfinden, und zwar am 25. September.

Erneut gewähren wird die Stadt Northeim einen 3000-Euro-Zuschuss zur Mitfinanzierung des Northeimer Stadtlaufs, der sich in den vergangenen Jahren zu einem sportlichen Großevent mit über 1300 Startern entwickelt hat, 2020 und 2021 dann aber wegen Corona pausieren musste.

Den Antrag hatte der Kreissportbund als Ausrichter des Stadtlaufs gestellt. Diesen hat der Ausschusss für Jugend, Sport und Freizeit einstimmig genehmigt. Das Großevent soll am 25. September in der Northeimer Innenstadt stattfinden. Außer dem Zuschuss wird die Stadt laut Verwaltung dem Veranstalter auch mit logistischen Dienstleistungen durch Mitarbeiter der technischen Dienste helfen. Geplant sind neun Läufe in der Innenstadt und ein „Wieter Trail Run“ über 21,5 Kilometer.

Pro-Familia

Einen Antrag der Pro-Familia-Beratungsstelle Göttingen auf Anhebung des städtischen Zuschusses von jährlich 4100 auf 6000 Euro zur Mitfinanzierung der laufenden Kosten der Beratungsstelle hat der Ausschuss hingegen mit großer Mehrheit (5:1 Stimmen) abgelehnt.

Das Gremium traf die Entscheidung nicht etwa, weil es die Leistungen der Einrichtung, die auch in Northeim eine Zweigstelle unterhält, für nicht notwendig hält, sondern weil die Stadt laut Kämmereichef Jörg Dodenhöft das einzige Mittelzentrum in den Landkreisen Göttingen und Northeim sei, das sich an der Finanzierung beteilige. Dies stelle eine freiwillige Leistung dar, die man zwar gern weiter zahlen, aber laut Ausschuss nicht weiter anheben wolle.

Neue FSJ-Stelle fürs Jugendzentrum

Einstimmig votierte der Ausschuss aber dann wieder für die Einrichtung einer sogenannten FSJ-ler-Stelle (FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr) zur Jahresmitte 2023 für drei Jahre im Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei in Northeim zur Unterstützung der Sozialarbeit im Zentrum, insbesondere zum Ausbau der Angebote für altere Kinder und Jugendliche.

Der Aussschuss stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu, dass Anstellungsträger für den FSJ-ler oder die FSJ-lerin ein externer Träger sein soll. Im Gespräch ist die Stadt zum Beispiel mit dem ASC Göttingen, der schon mehrere FSJ-ler beschäftigt. Einsatzort soll aber die Alte Brauerei Northeim sein. Die Lösung ist um 300 Euro im Monat kostengünstiger für die Stadt, als wenn sie die Trägerschaft selbst übernehmen würde. Grund: Unter anderem braucht die Stadt nicht selbst Seminare für die pädagogische Betreuung des FSJ-lers zu organisieren, die beim externen Träger laufen.  (Axel Gödecke)

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