Projekt von Contitech-Auszubildenden: Fühlen im dunklen Kasten

Fühlkästen: Auszubildende des ersten Lehrjahres bei ContiTech übergaben jetzt Fühlkästen für den Sinnesgarten der Harz-Weser-Werkstätten in Northeim, ganz links Ausbildungsleiter Danny Giggel, ganz rechts Werkstattleiter Tobias Stöber. Foto: Niesen

Northeim. Auszubildende von Contitech haben für den Sinnesgarten der Harz-Weser-Werkstätten fünf kleine Fühlkästen und einen großen geplant und gebaut.

„Das Projekt haben 14 Auszubildende zum Start ihrer Ausbildung verwirklicht", sagte Ausbildungsleiter Danny Giggel bei der Übergabe.

In der Projektwoche der 13 jungen Männer und der einen Frau aus der gewerblichen und kaufmännischen Berufsausbildung ging es unter anderem um Teamarbeit. „Und wir wollten ein nachhaltiges Ergebnis“, sagte der Ausbildungsleiter. Deshalb entschieden sich die Nachwuchskräfte für den Bau der Fühlkästen. „Die fehlten noch im Sinnesgarten.“

In diesen Kästen können beispielsweise Tannenzapfen gelegt werden. Man sieht sie nicht, kann aber durch Bestasten feststellen, um was es sich handelt.

Die Fühlkästen wurden von den Auszubildenden aus den Berufen Industriemechaniker, Elektroniker, Verfahrensmechaniker, Industriekaufmann sowie aus einem kaufmännischen und einem technischen Bachelor-Studiengang geplant und anschließend gebaut. Übergeben wurden sie jetzt, aufgestellt werden sie aber erst im kommenden Frühjahr.

„Im Sinnesgarten haben wir von Mai bis Oktober Saison“, sagte Werkstattleiter Tobias Stöber, der zusammen mit seinen 90 Mitarbeitern 400 Beschäftigte in der Behinderteneinrichtung mit seinen drei Standorten in Northeim betreut.

Der Sinnesgarten mit seinen vier zentralen Punkten „Hören, Sehen, Tasten und Riechen“ hat sich zu einem beliebten Anziehungspunkt entwickelt, nicht nur für die Harz-Weser-Werkstätten sondern auch für Außenstehende, beispielsweise bei Festen und Konzerten. Zu den Highlights gehört unter anderem eine Schaukel für Rollstuhlfahrer. (zhp)

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