Kreistagsausschuss will höhere Zuschüsse

Rad-Rundweg am Northeimer Freizeitsee: Ausbau erst 2017

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Großer Freizeitsee an der Northeimer Seenplatte: Der Rundweg soll ausgebaut werden. 

Northeim. Der weitere Ausbau des Rundwegs um den Northeimer Freizeitsee wird sich auf das kommende Jahr verschieben.

Hintergrund: Der Kreistagsausschusses für Wirtschaft, Kultur, Tourismus, Verkehr will höhere Zuschüsse aus einem anderen Förderprogramm als ursprünglich vorgesehen einwerben. Dafür sprach er sich einstimmig in seiner jüngsten Sitzung aus.

Der erste Bauabschnitt von den Liegewiesen an den Seeterrassen bis zur Klippe wurde bereits von zehn Jahren fertiggestellt.

Er soll Besuchern Eindrücke von der Ausdehnung der Wasserfläche und Perspektive fernab des Verkehrslärms geben. Er ist beliebt, zumal ein Trampelpfad vom Ende des Aussichtspunktes Klipper bis zur Oppermannschen Brücke führt. Die Stadt Northeim möchte deshalb diesen Pfad auf einer Länge von rund 1,5 Kilometer in naturnaher Ausführung fortführen. Die Kosten dafür veranschlagt sie mit rund 310.000 Euro.

Aus Eigenmitteln will sie davon 80.000 Euro aufbringen, jeweils 40.000 Euro sollen die Klosterkammer Hannover und der Landkreis Northeim beisteuern. Nach den bisherigen Planungen sollten die restlichen 150.000 Euro durch so genannte Leader-Mittel finanziert werden. Das ist ein Förderprogramm der Europäischen Union.

Nach Darstellung von Landrätin Astrid Klinkert-Kitteln und dem Ersten Kreisrat Dr. Hartmut Heuer würde der Landkreis es jedoch lieber sehen, wenn der Ausbau des Weges über ein anderes EU-Förderprogramm, gefördert werden könnte. Hintergrund ist der höhere Förderanteil: Leader fördert nur 48 Prozent, das andere Programm 53 Prozent.

Dadurch könnte der Landkreis seinerseits rund 4000 Euro Zuschuss einsparen. Ausschussmitglied Karl-Heinz Hagerodt (CDU) nannte die Fortführung des Rundwegs einen Riesengewinn für die Region, unter anderem wegen des angrenzenden Leine-Heide Radwegs und des Leine-Rhume-Erlebnispfades. Die Northeimer Seenplatte ist Start- beziehungsweise Endpunkt des Erlebnispfades je nach befahrener Richtung.

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