Angebot für Kindergärten und Schulen

Radcrossstrecke der Turngemeinde Northeim ist fertig

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Bewegungsplatz: Heinz Haushalter und Hans-Jürgen Werner präsentieren die schon vorhandenen Geräte.

Northeim. Der Radparcours und der Bewegungsplatz für Kinder der Turngemeinde Northeim (TGN) stehen vor der Fertigstellung.

Während auf der 300 Meter langen Crossstrecke mit Hügeln, Buckelpassagen und Steilkurven schon Proberunden möglich sind, wird am Bewegungsparcours noch eifrig gearbeitet.

Schließlich soll zur Eröffnung am Samstag, 17. Juni, alles fertig sein. Dann soll jedermann bei einem Sommerfest und Tag der offenen Tür das neue Angebot des Vereins kennenlernen und ausprobieren können.

Der Bewegungsplatz, der mit Geräten zur Übung der Geschicklichkeit ausgestattet wird, soll vor allem Kindergärten und Schulen zur Nutzung angeboten werden, erklärte Heinz Haushalter. Der Verein wolle entsprechende Kooperationsverträge mit den Kitas abschließen.

Künftig können sie dann von März bis Oktober den Radparcours und den eingezäunten Bewegungsplatz nach Voranmeldung nutzen, ergänzte Hans-Jürgen Werner.

Proberunde: Paul Lehmann, Sportlehrer an der Gutenberg-Realschule, zeigt, wie eine Steilkurve zu durchfahren ist.  

Die Radcrossstrecke soll auch von Schulen mit älteren Schülern genutzt werden, ist aber auch sonst frei zugänglich. Allerdings darf sie mit Motorrädern oder Quads nicht befahren werden. Dabei würde die aus einem Basaltgemisch modellierte Strecke nämlich schwer beschädigt.

Haushalter und Werner gehören zusammen mit Lothar Schnabel, Claus Bumann, der die Idee zu dem Projekt hatte, Martin Ebel und Herbert Scheer zu dem TGN-Team, das die Radstrecke und den Bewegungsplatz angelegt hat. Fast zwei Jahren haben die Bauarbeiten gedauert.

Obwohl die allermeisten Arbeiten in Eigenleistung erstellt worden sind, hat der Verein für die neue Anlage an seinem Vereinsheim am Schlinganger 50 000 Euro investiert. Ohne Sponsoren sei das nicht zu schaffen gewesen, betonte Werner.

So hätten die Stiftung der Kreis-Sparkasse Northeim, die niedersächsische Sport-Lotto-Stiftung, die Kindersportstiftung des Niedersächsischen Turnerbundes, die Jugendstiftung des Landkreises, der Landessportbund, der Kreissportbund Northeim-Einbeck und die Stadtwerke Northeim Geld gegeben. Der ehemalige Förderkreis für Gesundheitsfürsorge hat bei seiner Auflösung sein Vermögen für das Projekt gespendet. Ferner hätten zahlreiche private Spender Geld gegeben, betonte Haushalter. Starke Unterstützung sei auch von der Stadt Northeim gekommen. So habe unter anderem der Bauhof mit Personal und Geräten bei den Erdarbeiten geholfen.

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